Neuer Rekord: Eine Woche nach seinem Zwillingsbruder Rasmus trug sich nun auch Nicolai Højgaard in die Siegerliste der European Tour ein. Bei der DS Automobiles Italian Open in Rom zog er an der Konkurrenz vorbei und auch sein Bruder hatte allen Grund zum Feiern.

Denn den beiden gelang mit den aufeinanderfolgenden Titeleroberungen etwas, das zuvor kein Geschwisterpaar auf der European Tour schaffte. Die Højgaard-Zwillinge trugen sich damit in die Golf-Geschichtsbücher ein und fielen sich nach dem entscheidenden Putt von Nicolai am Sonntag glücklich in die Arme.

„Ich war ziemlich emotional, als ich den letzten Putt lochte und rüber zu meinem Caddie und zu Rasmus mit meiner und seiner Freundin schaute“, so der erst 20-Jährige, der sich als letzter Spieler für die Italian Open qualifiziert hatte, über seinen Siegesmoment.  

Ryder Cup 2023 ist Højgaards Ziel

Mit Edoardo und Francesco Molinari machte ein weiteres Geschwisterpaar in den ersten beiden Tagen auf sich aufmerksam. Während letzterer mit zwei 69er Runden überzeugte, glänzte sein Bruder mit einem Hole-in-One. Am Ende platzierte sich Edoardo Molinari auf dem geteilten fünften Rang. Francesco Molinari allerdings verpasste den Anschluss nach zwei schwächeren Ergebnissen und so musste der Lokalmatador mit dem geteilten 52. Platz vorliebnehmen.

Mit der Teilnahme an der Italian Open konnten die European-Tour-Spieler bereits Ryder-Cup-Luft schnuppern, denn das prestigeträchtige Event soll 2023 dort stattfinden. Besonders Nicolai Højgaard zeigt sich dahingehend motiviert: „Dort könnte ich mich definitiv auch spielen sehen. Mein Bruder und ich würden sehr gerne gemeinsam auf die Runde gehen“, so der Däne über seine zukünftigen Ryder-Cup-Ambitionen.

Deutsche Leistungen durchwachsen

Martin Kaymer darf sich bereits in diesem Jahr glücklich schätzen, denn als Vizekapitän des europäischen Teams wird er in zwei Wochen in die USA reisen, um vom 24. bis 26. September in Whistling Straits aufzuteen. An seine Leistungen vom vergangenen Wochenende will der Deutsche dabei vermutlich nicht anknüpfen, denn nach zwei Runden war bereits Schluss für ihn.

Auch Sebastian Heisele scheiterte am Cut, während Marcel Siem auf dem geteilten 34. Platz landete. Maximilian Kieffer gelang mit vier unter Par der geteilte 27. Rang und damit der Sprung unter die Top 30.

Titelbild: European Tour

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