Rücken, Nacken, Handgelenk – diese Problemzonen kommen wohl jedem Golfer bekannt vor. Manch einer schneidet sich allerdings mit dem Brötchen-Messer auch mal so tief in den Finger, dass er die Teilnahme an einem Turnier absagen muss. Hier kommt eine Gallerie der eher ungewöhnlichen Golfer-Verletzungen.

Rory McIlroy, Dustin Johnson, Skip Kendall, Thomas Levet –gegen Missgeschicke ist niemand gefeit. . Der eine springt vor lauter Freude ins Wasser und bricht sich das Bein, dem anderen schneidet ein zerbrochener Besengriff die Fingerkuppen ab. Hier kommen die zehn kuriosesten Verletzungen der Profis, die man so eigentlich nicht vom Golfsport kennt. 

Dustin Johnson

Im vergangenen Jahr konnte der Weltranglistenerste Dustin Johnson das Masters Tournament für sich entscheiden. 2017 rückte dieser Traum für ihn in weite Ferne, da er nicht teilnehmen konnte. Im Vorfeld des Majors lief Johnson in Socken eine Treppe herunter, rutschte aus und landete so unglücklich auf dem Rücken, dass er sich eine Prellung zuzog.

Rory McIlroy

Rory McIlroy sollte lieber seiner Golf-Leidenschaft treu bleiben, wenn er weiterhin an den Turnieren teilnehmen möchte.

Bei einem privaten Fußballspiel verletzte sich der Nordire 2015 so schwer am Knöchel, dass er seinen Titel bei der Open Championship nicht verteidigen konnte.

Brandt Jobe

Er wollte eigentlich nur seine Garage kehren, doch das Ende vom Lied waren fünf Jahre ohne komplette Saison-Teilnahme. Der Besenstiel zerbrach in den Händen des Golfers und schnitt ihm zwei Fingerkuppen ab. Für fünf Jahre konnte der PGA-Spieler keine volle Saison spielen.

Skip Kendall

Auch Skip Kendall hat Erfahrung mit abgeschnittenen Fingern. Der Golfer versuchte unglücklicherweise, einen tiefgefrorenen Bagel mit einem Messer zu zerteilen. Dabei schnitt er sich den halben Finger ab und konnte für längere Zeit nicht auf der PGA Tour aufteen.

Padraig Harrington

Vor dem Start des St. Jude Classic spielte Padraig Harrington gemeinsam mit Amateuren ein paar Bälle. Einer von ihnen traf den Ellenbogen des Profis beim Ausholen mit dem Schläger so stark, dass dieser genäht werden musste und nicht am Turnier teilnehmen konnte.

Martin Kaymer

Auch der deutsche Spieler Martin Kaymer musste wegen einer Verletzung unfreiwillig eine Golf-Pause einlegen. Er verletzte sich auf der Gokart-Bahn und fiel wegen eines Mittelfußbruchs sowohl auf der PGA Tour als auch auf der European Tour für einige Wochen aus.

Robert Garrigus

Es war kein guter Start ins Jahr 2011 für Robert Garrigus, obwohl zu Beginn des Tournament of Champions zunächst alles so rund lief. Am Finaltag lochte er den Ball mit einem Eagle-Putt ein und brachte seine Freude mit einigen Fist-Pumps zum Ausdruck. Einer weniger wäre dabei vermutlich besser gewesen, denn er zerrte sich dabei die Schulter und verlor das Playoff gegen Jonathan Byrd.

Tiger Woods

Die vielen Verletzungen des Tiger Woods sind wohl jedem Golfer bekannt. Erst kürzlich unterzog sich der Golf-Star seiner fünften Rückenoperation. Bei der US Open 2008 war nicht sein Rücken, dafür aber sein Knie betroffen.

Die gesamte Woche klagte der Spieler bereits über Schmerzen im Knie, quälte sich dennoch bis zum letzten Schlag und gewann das Turnier. Am Ende stellte sich heraus, dass Woods seinen 14. Major-Sieg mit einem gebrochenen Knie eingefahren hatte.

Thomas Levet

2011 konnte Thomas Levet den Sieg bei der Open de France einfahren. Der Franzose war so dermaßen außer sich vor Freude, dass er sich nicht im Zaum halten konnte und in den See am 18. Loch sprang. Kurz darauf sollte er diesen Ausbruch seiner Euphorie allerdings bereuen. Levet sprang mit zwei gesunden Beinen in den See und kam mit einem gebrochenen wieder heraus, weil er so unglücklich auf dem Seeboden aufgekommen war.

Brandt Snedeker

Bei einem Sprung vom Segway musste Brandt Snedekers Knie 2013 dran glauben. Der PGA-Spieler musste sich zwar keiner Operation unterziehen, fiel dennoch für mehrere Wochen aus.

Foto: Getty

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