Wenn es auf der Runde mal so gar nicht laufen sollte, beginnen viele Golfer motivierende Selbstgespräche. Man staunt, welche Wunder diese bewirken können.

Negative Gedanken kommen und gehen und so eben auch beim Golfen. Wenn der Ball mal wieder ins Rough geht und der Putt trotz intensiven Trainings einfach nicht sitzen will, ist die Frustration groß. Selbst die Profis stoßen bei einigen Turnieren mental sicherlich auch an ihre Grenzen. Als Tiger Woods mal einen Putt verschoben hatte, stellte er fest: „Du bist der schlechteste Golfer, den ich je gesehen habe!“

Ganz schön negativ für jemanden, der doch eigentlich wissen sollte, dass er zu den größten Golfern aller Zeiten gehört. Bei ihm scheint’s zu helfen. Das gilt allerdings nicht für jeden. Wer sich mit solchen Aussagen nur noch mehr demotiviert, sollte mehr Positivität und Optimismus in seine Selbstgespräche einbauen.

Welche Selbstgesprächstaktik ist für mich die richtige?

Nicht jeder reagiert nach Niederlagen gleich und so sollten auch die motivierenden Worte variieren können. Dennoch sollten die Selbstgespräche nicht allzu stark ins Negative rutschen, denn das Ziel ist es ja, den Selbstwert nach einer frustrierenden Situation aufzubauen und aus den eigenen Worten Kraft zu ziehen.

Für den Anfang ist es also wichtig, sich darüber bewusst zu werden, aus welchen Worten am meisten Kraft geschöpft wird. Sind es eher Bestärkungen, die sich gut in den Alltag einbauen lassen und während der Runde als nützlich erweisen, oder sind es doch eher negative Gedanken, die deine Motivation steigern? Mit der Zeit wird sich herauskristallisieren, welche Worte die richtigen für den Self-Talk sind.

Optimismus sollte überwiegen

Um sich nicht völlig in den negativen Gedanken zu verrennen, sodass am Ende der Pessimismus überwiegt und starke Leistungen kaum noch als solche erkannt werden, sollten dennoch immer wieder Affirmationen zur Stärkung des Selbstwertgefühls angewandt werden. Mithilfe positiver Gedanken lässt sich das Unterbewusstsein und damit unser gesamtes Verhalten viel stärker beeinflussen, als wir es für möglich halten.

Anstatt sich auf Aussagen wie „Spiel den Ball nicht ins Wasser“ zu versteifen, sollten Spieler sich viel eher auf das Ziel konzentrieren und sich zu sagen: „Ich kann den Ball entlang der rechten Seite des Fairways schlagen.“ Das mentale Training sollte nie zu kurz kommen, denn nur wer auch an seinen Gedanken arbeitet, wird langfristig eine Besserung in seinem gesamten Spiel bemerken.

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