Bei nur wenigen Sportarten dauert eine Runde so lange wie im Golfsport. Konzentration und Fokus können auf der ein oder anderen Bahn schon einmal leiden und haben Fehler im Spiel zur Konsequenz. Wie lässt sich dagegen am besten ankämpfen?

Mentale Stärke im Golfsport ist sicherlich genauso wichtig wie die physische Fitness. Um den Fokus während der Runde nicht zu verlieren, können einige mentale Einstellungen hilfreich sein. 123golfsport.de hat fünf Tipps, wie Golfer der Konzentration in die Karten spielen können.

Entspannung zwischen den Schlägen

Für das Gehirn ist es schwer, die Konzentration fünf Stunden durchgängig aufrechtzuerhalten, weshalb Entspannung zwischen den Schlägen als besonders wichtig gewertet wird. Golfer sollten versuchen, sich eigene Entspannungstechniken zu überlegen. Sie können sich beispielsweise immer wieder an der Natur erfreuen, in der sie da Golfspiel vollziehen und die frische Luft einige Male ein- und ausströmen lassen.

Kleine Ziele setzen

Einige Spieler werden von ihrem Ergebnis am vorherigen Loch entmutigt. Um dies zu verhindern, ist es sinnvoller, sich kleinere Ziele zu setzen, die erreichbar und realistisch sind. Die Golfer können beispielsweise damit anfangen, das Spiel in sechs Gruppen mit drei Löchern aufzuteilen. Wenn das Ziel darin besteht, an den ersten drei Löchern drei über Par zu spielen und am Ende zwei Schläge über Par auf der Scorekarte stehen, ist das ursprüngliche Ziel leichter übertroffen, als ein zu hohes, das am Ende nur frustriert.

Ausblenden von Ablenkungen

Wer mit dem Schläger am Ball steht, sollte nichts anderes als einen erfolgreichen Abschlag im Kopf haben. Auf dem Golfplatz kann es einige Ablenkungen wie Vogelgesang, redende Menschen oder fahrende Golf-Carts geben. Die Spieler sollten ihre Augen auf den Ball und das zu erreichende Ziel richten und für den Moment die äußeren Einflüsse ausblenden.

Kontrolle über die Emotionen

Wenn viel auf dem Spiel steht und die Golfer einem gewissen Druck ausgesetzt sind, können Gedanken sie leicht von dem ursprünglichen Ziel ablenken. In diesem Fall sollte der Fokus auf der Atmung liegen. Eine kontrollierte Atmung kann die Herzfrequenz senken und den Stress im Zaum halten.

Schwache Schläge als Lernerfolg

Wenn es einmal nicht läuft wie gewünscht, sollten die Spieler nicht verzweifeln und dies zum Anlass nehmen, daraus zu lernen. Zu viel nachdenken über die Fehler würde allerdings das Gegenteil bewirken und zu Verunsicherung gegenüber dem eigenen Spiel führen. Nach einem schwachen Schlag sollte sich der Golfer also emotional distanzieren und lediglich an der Behebung der Fehler arbeiten.

Foto: Getty

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