Nach einer bislang wenig erfolgreichen Saison konnte Caroline Masson am vergangenen Wochenende beim Founders Cup ihr erstes Top-Ergebnis erzielen und freut sich nach der genommenen Auszeit über ihre starke mentale Leistung.

Der verpasste Cut bei der Women’s Open im August veranlasste Caroline Masson dazu, sich eine Pause vom vollgepackten Turnierkalender der LPGA Tour zu nehmen. Nach eigenen Angaben befand sie sich mental in keinem guten Zustand und wollte sich deshalb ihrer Gesundheit widmen.

Das Comeback auf der Tour am vergangenen Wochenende ist jedenfalls gelungen, denn die Deutsche sicherte sich beim Founders Cup den zweiten Platz hinter der Siegerin Jin Young Ko. Bei Regenwetter in New Jersey kämpfte sich Masson vom achten Platz in Richtung Spitze. Ihre mentale Einstellung und die neugewonnene Kraft aus der Auszeit spielte dabei in ihren Augen die größte Rolle.

„Ich denke, je mehr man über mentale Gesundheit reden kann, desto mehr wird es einem helfen“, so die 32-Jährige. Nun könne sie das Golfen wieder genießen. In allen vier Runden des Founders Cup überzeugte Masson mit 60er Rundenergebnissen. Ihre letzte fehlerfreie 67er Runde sorgte dann für die Zweitplatzierung.

Ko sammelt Punkte im Rolex Ranking

An Ko kam Masson nicht mehr heran, denn diese schlug sich bereits in der ersten Runde an die Spitze. Dafür sorgte das Ergebnis von 63 Schlägen, mit denen sie vom Platz ging. Es war ihr 14. Rundenergebnis unter 70 und sie stellte damit nach Annika Sörenstam einen neuen Rekord auf der LPGA Tour auf.

Mit dem Sieg verteidigte Ko außerdem ihren Titel von 2019, wo sie den Founders Cup bereits für sich entscheiden konnte. Zehn Trophäen darf Ko nun ihr Eigen nennen und in im Rolex Ranking nähert sie sich immer mehr der Weltranglistenersten Nelly Korda.

Titelbild: LPGA Tour

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