Am Ende war es ein spannendes spanisches Playoff bei der Acciona Open de España zwischen Adri Arnaus und Rafa Cabrera Bello, aus dem letzterer als Sieger hervorging. Der Top-Favorit Jon Rahm schaffte es nicht unter die Top Ten.

Seit der Scottish Open 2017 hatte Rafa Cabreba Bello auf seinen nächsten European Tour Titel gewartet. Am vergangenen Wochenende war es soweit und der Spanier konnte auf heimischem Boden die Trophäe in die Luft recken.

Mit zwei Schlägen Vorsprung auf die Konkurrenz startete er in den Finaltag. Bereits am zweiten Tee musste er die Führung allerdings abgeben und lag nach den ersten neun Löchern zwei Schläge hinter Adri Arnaus. Drei Birdies infolge an den Löchern 13, 14 und 15 brachten Cabrera Bello allerdings zurück in den Kampf um die Spitze und nach 18 Löchern ging es für die beiden Spanier ins Playoff.

Dort war Cabrera Bello seinem Konkurrenten dann überlegen. Nach vier Jahren Siegesflaute freut sich der 37-Jährige besonders über den Titel in der Heimat. Vor dem Turnier lag er an 231. Stelle in der Weltrangliste und konnte nun um fast 100 Plätze nach vorne rücken.

„Ich kam mit den wohl schlechtesten Voraussetzungen und Ergebnissen hierher, die nicht so waren, wie ich es von mir erwarte. Hoffentlich geht es nun so weiter und ich werde wieder zu dem Spieler, der ich sein kann. Auch in der Tour-Wertung rückt Cabrera Bello vor und sichert sich damit den Startplatz beim Saisonfinale in Dubai.

Starke Platzierung von Wiesberger

In der kommenden Woche steht ein weiteres Event auf spanischem Boden bevor und spätestens nach dem Erfolg vom vergangenen Wochenende starten die heimischen Spieler als Favoriten. Jon Rahm scheiterte bei der Open de España an der Titelverteidigung und dem Hattrick, nachdem er das Turnier 2018 und 2019 für sich entscheiden konnte. Der Weltranglistenerste beendete den Sonntag auf dem geteilten 17. Rang, gemeinsam mit Adrian Otaegui.

Aus deutscher Sicht war Matti Schmid nach den vergangenen Top-Platzierungen in die Riege der Favoriten gestiegen. Der Rookie scheiterte allerdings am Cut und musste mit dem geteilten 95. Platz vorliebnehmen. Maximilian Kieffer verpasste mit dem geteilten 21. Rang nur knapp die Top 20 und der Österreicher Bernd Wiesberger spielte sich mit Rundenergebnissen von 70-67-67-66 auf den geteilten 12. Platz.

Titelbild: European Tour

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