Auch in dieser Woche dürfen sich die Spieler der PGA Tour an azurblauem Wasser und weißen Sandstränden erfreuen. Denn die PGA Tour reist für die Sony Open von Maui auf die Insel Oahu. Bereits seit 1965 ist der Waialae Country Club der Ort des Geschehens für das traditionelle Turnier. In dieser Woche ist mehr Präzision als Länge gefragt.

Bei dem Tournament of Champions in der vergangenen Woche fanden die Spieler mit dem Plantation Course des Kapalua Golf wie in jedem Jahr einen Par-73-Kurs mit breiten Fairways vor. Im Kontrast zu diesem auf Distanzen ausgelegten Kurs teen die Golfer bei der Sony Open auf einem Par-70-Kurs auf, bei dem es vielmehr um Präzision geht. Der Griff zum Driver ist dabei also erstmal nicht der richtige, da die Spielbahnen doch recht eng sind.

Das Klima ist nichts für schwache Nerven

Einige der Spieler konnten bereits in der Vorwoche eine Kostprobe vom hawaiianischen Klima nehmen, denn das hat es ordentlich in sich. Sich bei Temperaturen um die 30 Grad noch auf eines der ersten Spiele der Saison zu konzentrieren, verlangt dem ein oder anderen einiges ab. Das wird vermutlich auch der Grund dafür sein, dass in den Jahren 2014 bis 2019 ausschließlich Spieler den Sieg auf Oahu einfahren durften, die sich bereits bei den Runden des Tournament of Champions an die hohen Temperaturen gewöhnen durften.

Bereits 1927 stand der erste Entwurf für den Golfkurs von Seth Raynor. Darauf folgten Änderungen von Robert Trent Jones, Desmond Muirhead, Rick Smith und schließlich Tom Doak. Einzelne Löcher des Waialae Country Club sind von denen auf fernen Golfplätzen inspiriert. Das achte Loch entspringt der Vorlage des berühmten Redan-Lochs im North Berwick Golf Club in Schottland. Auch der Old Course von St Andrews diente als Inspirationsquelle und so wurde das zehnte Loch dem 17. des traditionsreichen schottischen Kurses nachempfunden.

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