Um nichts dem Zufall zu überlassen, haben einige Golfprofis ganz besondere Rituale, denen sie insbesondere vor wichtigen Turnieren nachgehen. Die richtige Ball-Wahl spielt dabei eine große Rolle.

Ob Ball, Ballmarker oder Kleidung – Abweichungen von Gewohntem kann Unglück bringen. So glaubt zumindest der ein oder andere Golf-Star. Wie wichtig die richtige Wahl des Balles für Arnold Palmer und Co. ist, zeigt sich in den fast schon traditionellen Ritualen, die sie in der Hoffnung auf eine extragroße Portion Glück vor wichtigen Veranstaltungen durchführen.

Ein Kuss ist ein Muss

Auf eins wollte Arnold Palmer offensichtlich nie verzichten: einen Kuss seiner Frau. Diesen bekam  aber nicht der Golfer, sondern seine Bälle. Jeder Ball, den die Golf-Legende bei einem Spiel benutzte, wurde vorher von seiner Gattin geküsst. Wie oft sie die Lippen für die Bälle spitzen musste, kann man sich kaum vorstellen.

Ausschließlich niedrige Nummern

Hohe Nummern sind im Golfsport nicht unbedingt beliebt, was vermutlich auch der Grund für Ben Crenshaws Ritual bei seinen Golfspielen ist. Der zweifache Masters-Gewinner spielt nur Bälle mit niedrigen Nummern.

Phil Mickelson scheint das nicht so eng zu sehen, denn dieser setzt dagegen eher auf Bälle mit hohen Ziffern.

Wechsel nach jedem Birdie

Ernie Els geht davon aus, dass jeder Ball nur Glücks-Kapazitäten für ein Birdie hat. Um also immer wieder die Chance auf Birdies zu haben, hat „Big Easy“ das Ritual, nach jedem Loch unter Par seinen Ball zu wechseln.

Zahl wechselt nach jeder Runde

Der zweifache Major-Sieger Retief Goosen wechselt seinen Ball nach jeder Runde, denn für jede Rundenzahl gibt es einen entsprechenden Ball. Allerdings verkehrt der Südafrikaner dabei andersrum: In der ersten Runde spielt er den Ball mit der Nummer 4. Am zweiten Spieltag werden ausschließlich Bälle mit der Ziffer 3 geschlagen. Die dritte Runde wird mit Bällen mit der Nummer 2 gespielt und am letzten Spieltag lacht ihn die 1 an.

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