Und dann kommt plötzlich der Teil auf dem Grün, an dem der Ball über das Wasserhindernis muss. Die Knie werden weich und die Angst vor dem Wasser wird immer größer. Der Fokus liegt nicht mehr auf dem Schlag und wird in der Regel genau dann verpatzt. Was lässt sich gegen die Blockade tun?

Die Angst vor dem Wasserhindernis plagt einige Golfer. Die Nervosität wirkt sich daraufhin auf die Technik der Spieler aus und wird nicht unbedingt besser. Im Gegenteil: Sie schrecken buchstäblich vor der Herausforderung zurück und gehen stärker in die Rücklage.

Den Blick aufs Ziel und weg vom Hindernis

Das Wasserhindernis ist da und kann auch nicht mal eben so ausgeblendet werden. Also müssen die Spieler sich mit der Situation anfreunden und das Beste daraus machen. Dabei ist es zunächst einmal wichtig, sich über sein persönliches Ziel klar zu werden. An dieser Stelle sollte dies vor allem eins sein: den Ball erfolgreich über das Wasser schlagen.

Der Fokus liegt also auf dem Ziel und nicht auf dem Hindernis, welches den Golfer von seinem Ziel abhalten könnte. Der Ehrgeiz sollte dabei nicht zu groß werden. Die Spieler sollten ein realistisches Ziel wählen, was nicht zu sehr in der Ferne liegt. Wenn dieser Punkt anvisiert wird, verschwindet alles andere viel leichter und die Konzentration auf den Schlag steigt.

Das richtige Eisen bringt Sicherheit

Um den Ball sicher über das Hindernis zu führen, sollten die Spieler bei der Schlägerwahl gut überlegen. Die Wahl sollte auf ein Eisen fallen, das sicher über das Wasser führt, so Golfpro Philipp Meichernitsch in seinem Video „Beim Golf über das Wasser spielen“. Die Spieler sollten sich für ein Eisen entscheiden, bei dem sie wissen, dass sie damit die Länge des Hindernisses überschreiten können.

Anstatt den Ball mit einer falschen Bewegung über das Wasser zu heben, kann der Schwung mit Blick aufs Ziel in Ruhe ausgeführt werden. Der richtige Schläger sorgt dann für genügend Distanz.

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