Seit Ende 2020 befindet sich Deutschland nun im Lockdown und die Temperaturen gehen immer steiler in die Minusgrade – keine optimalen Bedingungen für eine Runde Golf auf dem heimatlichen Platz. Wie können Golfer in diesen Zeiten dennoch an ihren Putts und Chips arbeiten?

Die eigenen vier Wände eignen sich sowohl für das Training der flachen als auch für das der hohen kurzen Bälle. Wer also auch bei Minusgraden und geschlossenen Anlagen nicht auf das Golftraining verzichten möchte, greife zu seinen Schlägern.

Putten mit mehr Präzision und Distanzkontrolle

Für das Putt-Training benötigen die Golfer einen Putter, Golfbälle, einen Teppich oder idealerweise eine Putting-Matte und Gegenstände, die ein Loch darstellen. Sowohl auf der Matte als auch auf dem Teppich kommt das Gefühl dem auf dem Grün erstaunlich nahe. Nun sollten die Spieler Bälle mit unterschiedlichen Distanzen zum Loch auf dem Teppich platzieren.

Von drei positionierten Bällen sollen beispielsweise mindestens zwei eingelocht werden. Das Ganze wird so oft wiederholt, bis es fünfmal erfolgreich absolviert wurde. Sein persönliches Tagesziel kann sich allerdings jeder Trainierende nach eigenen Anforderungen selbst stecken. Wem die simple Übung nicht reicht oder wer bei häufigem Putt-Training merkt, dass es ohne Hindernis schon sehr gut funktioniert, der kann den Schwierigkeitsgrad etwas erhöhen und beispielsweise eine größere Schachtel unter den Teppich legen – schon ist ein Break auf dem „Grün“.

Besserer Ball-Boden-Kontakt durch das heimatliche Chip-Training

Um den Ball-Boden-Kontakt beim Chippen realistisch nachzustellen, eignet sich für den Abschlag eine kleine oder mittlere Abschlagmatte besser als ein flacher Teppich – auch der Nachbar eine Etage tiefer wird sich dafür vermutlich bedanken. Außerdem sollten die Spieler zum Wedge oder kurzen Eisen greifen, Schaumstoff- anstelle von Golfbällen verwenden und einen Wäschekorb als Ziel vor sich platzieren.

Einige Hersteller bieten Chipping-Netze für das Heim-Training an, die sich dafür besonders gut eignen. Mit zwei Metern Abstand zum Ziel sollten mindestens zehn von zwölf Bällen in das Netz befördert werden. Nach einem Durchgang können die Spieler den Schläger wechseln und auch den Abstand zum Netz vergrößern. Wer auch bei dieser Übung das Niveau erhöhen möchte, kann das Netz mit Tüchern abhängen, sodass nur ein schmaler Spalt in der Mitte bleibt.

Foto: ayaka_photo – stock.adobe.com

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