Es ist wieder soweit. Das Masters steht in dieser Woche vor der Tür und die Spieler sind bereit, neue erinnerungswürdige Momente für die Golfgeschichte zu schreiben. So wie Jack Nicklaus, der 1986 sein sechstes Masters gewann. Tiger Woods, der 1997 Geschichte im Augusta National Golf Club schrieb und bis heute den Rekord hält. Was geschah sonst noch bei den Masters der vergangenen Jahre?

Wer im Augusta National Golf Club spielen darf, gehört bereits zur absoluten Weltspitze. Nur mit einer Einladung können die Golfer am Masters Tournament teilnehmen. Die Spieler wissen um diese Ehre und trumpften in der Vergangenheit beim Masters das ein oder andere Mal ganz besonders auf. In einem Rückblick erinnern wir uns an fünf Masters-Momente, die sich ins Gedächtnis der Golfwelt gebrannt haben.

1. Jack Nicklaus gewinnt mit 46 Jahren

Ab dem neunten Loch lief es rund für Jack Nicklaus im Finale des Masters 1986. Ein Birdie jagte das nächste und verhalf dem damals 46jährigen zum Sieg. Greg Norman versuchte zwischenzeitlich zum Führenden aufzuholen, scheiterte jedoch. Somit gewann Nicklaus seine sechste Masters-Trophäe.

2. Tiger Woods schlägt sich zum Rekord

Zwölf – die Zahl merkt sich Tiger Woods wohl sein Leben lang. Zwölf Schläge lag er in der Endwertung des Masters 1997 vor dem zweitplatzierten Tom Kite. Nie zuvor in der Geschichte des Majors gewann ein Spieler mit einem derartigen Vorsprung. Woods war der erste dunkelhäutige Golfer, der ein Major gewann. Erst sechs Jahre vor Woods Sieg erlaubte der Augusta National Golf Club dunkelhäutigen Golfern das Spielen auf dem Platz.

3. 74 Anläufe für Sergio Garcia

74 Anläufe benötigte Sergio Garcia, um seinen ersten Major-Titel zu erobern. 2017 gelang es ihm, beim Masters Tournament im finalen Stechen gegen seinen Konkurrenten und Freund Justin Rose zu gewinnen. Mit einem Birdieputt beendete er das Turnier. Ein Putt, der ihn endlich zum Major-Champion machte.

4. Enttäuschendes Finale für Jordan Spieth

Er hatte echte Chancen, auf den Sieg. Zum zweiten Mal. Doch dann änderte sich das Spiel für Titelverteidiger Jordan Spieth. Im Finale des Masters 2016 lief ab der 12. Bahn nichts mehr rund für den US-Amerikaner. Er kassierte einen Quadruple-Bogey und musste eine Sieben auf der Scorekarte notieren. Am Ende reichte es für den geteilten zweiten Platz. Spieth war die Enttäuschung bei der Siegerehrung ins Gesicht geschrieben, bei der er Danny Willett ins Grüne Jackett helfen musste.

5. Die Umarmung von Nick Faldo und Greg Norman

Zunächst sah es gut aus für Greg Norman. Er begann den finalen Sonntag 1996 mit sechs Schlägen Vorsprung. Am Ende verlor er jedoch mit fünf Schlägen mehr als Nick Faldo. Dieser ging nach seinem Gewinner-Birdie zu Norman und umarmte den Zweitplatzierten – ein Zeichen der Sportlichkeit und Kameradschaft im Golfsport.

Kommentar hinterlassen

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.