Jon Rahm hat Golfgeschichte geschrieben. Während einer Trainingsrunde im Rahmen des Masters in Augusta gelang dem Spanier ein Schlag, den viele schon jetzt für den besten aller Zeiten halten. Die Golfgemeinde überschlägt sich.

An seinem 26. Geburtstag ließ der Spanier den Ball mit einem flachen Abschlag am Loch Nummer 16 dreimal über das vor ihm liegende Wasserhindernis flippen. Wer es einmal versucht hat, der weiß: Allein dies ist schon schwer genug. Das Spielgerät blieb jedoch nicht auf der anderen Seite liegen, sondern drehte noch eine ausgedehnte Runde und fand schließlich nach unglaublichen 17 Sekunden das Loch.

Oft wird berichtet, dass die Golfprofis sich vollkommen auf das Masters konzentrieren. Viele lassen bewusst Turniere im Vorfeld ausfallen, um sich besser vorbereiten zu können und in Augusta ihre Bestform zu erreichen. Dem Weltranglistenzweiten Rahm ist dies offenbar perfekt gelungen. Wie zahlreiche andere Top-Golfer hatte er in der Vorwoche nicht an den Vivint Houston Open teilgenommen.

Auch wenn es lediglich eine Trainingsrunde war, brandete bei Rahms Jahrhundertschlag großer Jubel auf. Der Spanier und sein Caddy schauten sich ungläubig an und grinsten über das ganze Gesicht. Dabei war es bereits sein zweites Hole-in-One in dieser Woche.

Video von Rahms Jahrhundertschlag geht viral

„Gestern war es an der 4 mit einem 5er Eisen. Wir konnten jedoch erst nicht sehen, ob der Ball ins Loch ging. Es standen einige Leute im Weg und wir konnten es erst sehen, als wir auf dem Green waren“, berichtet Rahm. „Aber heute an der 16 war es anderes, wir konnten alles sehen“.

Nicht nur auf dem Platz – auf dem leider nach wie vor die Zuschauerbeschränkungen herrschen – war der Jubel groß. Vor allem im Internet explodierten die Kommentarspalten. Die Fans überschlagen sich förmlich mit Lobesbekundungen. Das Video von dem Schlag, das die PGA auf ihrem offiziellen Twitter-Kanal postete, wurde bislang über 19 Millionen mal angezeigt.

Einzig etwas melancholisch war Rahms Kollege Rory McIlroy ob der fehlenden Zuschauer: „Stellen Sie sich vor, was dort in einem normalen Jahr auf dem Platz losgewesen wäre.“

Foto: AFP

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