Noch immer hat der Golfsport mit einigen Vorurteilen zu kämpfen. Eines davon besagt, der Sport werde ausschließlich von reichen älteren Herren betrieben. Doch der Golfsport entwickelt sich heute immer mehr zu einem Breitensport.

In den Anfängen des Golfsports war dieser als Sportart und Beschäftigung für die gut betuchte Gesellschaft vorgesehen. Auch heute haben einige noch immer Vorurteile gegenüber dem Golfen. Dabei hat sich die Sportart inzwischen zu einem Breitensport entwickelt, der für jeden Interessierten zugänglich ist.

Zu Beginn: Der Sport für reiche Männer

Es stimmt: Insbesondere in der Entstehungsphase des Golfsports war der Sport den reichen Männern der Gesellschaft vorbehalten. Frauen durften für lange Zeit gar nicht an dem Spiel teilnehmen. Einige Clubs verboten den Frauen sogar, den Golfplatz zu betreten. Ein Regelwerk, welches das angemessene Verhalten auf den Golfplätzen und in den Golfclubs festlegt? Für viele klingt das zunächst zu spießig. So entstanden Klischees, die den Sport bis heute prägen. Doch die Etikette auf den Golfplätzen dient lediglich einem reibungslosen und respektvollem Umgang auf dem Platz.

Der Golfsport wurde durch geringere Kosten mehr Sportbegeisterten zugänglich gemacht.

„Früher war es wirklich so, dass der Golfsport Menschen vorbehalten war, die richtig Geld hatten. Da waren in manchen Clubs gerne mal Aufnahmegebühren im fünfstelligen Bereich fällig. Aber das ist heute anders.“, so Golfprofi Tim Hoffmann im Gespräch mit dem WOLL-Magazin. Mit den Jahren hat sich der Golfsport verändert. Frauen gründeten ihre eigenen Clubs und der Sport wurde durch geringere Kosten mehr Sportbegeisterten zugänglich gemacht. Die Golfclubs nehmen keine Beträge mehr im fünfstelligen Bereich und auch das Equipment können die Spieler günstig und gebraucht erwerben. In einigen Clubs können die Golfer die Ausrüstung sogar leihen.

Zeitaufwändig und doch erholsam

Einige stehen der Sportart kritisch gegenüber. So eine Runde Golf kann schonmal mehrere Stunden dauern. Doch dabei vertreten sich die Spieler auch ganz gut die Beine, wenn sie im Durchschnitt in etwa acht bis zehn Kilometer über den Platz laufen. Die Bewegung an der frischen Luft, der Spannungsaufbau in jeglichen Körperpartien und die hohe Konzentration sind nur einige der Faktoren, die die Gesundheit und mentale Stärke fördern. Nicht umsonst zählen neben den Schlägen auf der Driving Range auch Fitnessstudio-Einheiten zum Training der Golfer.

Noch dazu empfinden viele Spieler das Golfen als erholsam. Sie können den Stress aus dem Alltag hinter sich lassen und sich für einige Stunden auf ihre Schwungtechnik konzentrieren.

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