Blickt Kaymer zurück, passt nur der erste Tag der BMW PGA Championship nicht zu seinen überzeugenden Leistungen. Dank der darauffolgenden Runden schaffte es der deutsche Golfer am Wochenende jedoch unter die Top 10 im Wentworth Golf Club im englischen Surrey. Als Sieger des Turniers ging Tyrrell Hatton hervor.

Seine Auftaktrunde würde Kaymer sicherlich noch einmal besser spielen, wenn er könnte. An vier aufeinanderfolgenden Löchern verzeichnete der Deutsche Bogeys und ging mit 73 Schlägen aus dem ersten Tag des Turniers. Damit hatten sich seine Siegchancen bereits nahezu erledigt. An den darauffolgenden Tagen überzeugte er jedoch mit 68-69-68er Runden und platzierte sich am Sonntag mit zehn unter Par auf dem geteilten zehnten Platz.

Hatton holt fünften European-Tour-Titel

Mit dem Sieg der BMW PGA Championship holte sich Hatton seinen fünften European-Tour-Titel und dritten Triumph im Zuge der Rolex Series. In der finalen Sonntagsrunde duellierten sich insbesondere zwei Spieler: Hatton und Victor Perez lieferten sich ein spannendes Finale. Hatton musste sich stets gegen die starken Angriffe des Franzosen wehren, was ihm zwischenzeitlich nicht ganz so gut gelang. Mit zwei Birdies und einem Eagle auf den ersten sieben Löchern saß Perez dem führenden Hatton ordentlich im Nacken und übernahm sogar zwischenzeitlich die Führung.

Victor Perez landete nach einem spannenden Finale hinter Tyrrell Hatton.

Hatton blieb jedoch stark und hielt mit einem langen Putt am neunten Loch dagegen. Damit war er wieder an erster Stelle und notierte auf den Back Nine einen Birdie nach dem anderen. Perez fiel dabei zurück und beendete das Spiel mit vier Schlägen mehr als Hatton, der das Turnier mit 19 unter Par abschloss.

Ein Kindheitstraum wird wahr

Von dem Sieg träumte Hatton schon lange. Im Kindesalter besuchte der Engländer den Wentworth Golf Club bereits als Fan mit seinem Vater. „Als Fünfjähriger lief ich hier entlang und wollte im Feld spielen, wenn ich groß bin.“, so Hatton im Interview.

Hinter Hatton und Perez teilen sich Patrick Reed und Andy Sullivan den dritten Platz. Sie liegen dabei einen Schlag hinter Perez. In dieser Woche geht es für die Spieler der European Tour vom 15. bis 18. Oktober ins schottische Fairmont St Andrews.

Fotos: European Tour

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