Am vergangenen Wochenende gab es wieder jede Menge Unterhaltung auf den Golf-Touren. Marc Leishman und Cameron Smith konnten beim Team-Event in New Orleans überzeugen, Brooke Henderson setzte ihrer Siegesflaute ein Ende und holte sich die zehnte LPGA-Trophäe.

Einigen Golffans fiel es am vergangenen Wochenende sicherlich nicht leicht, sich für eine Tour zu entscheiden. Max Kieffer spielte erneut stark auf der European Tour, die PGA Tour bot mit dem Team-Format der Zurich Classic etwas Abwechslung und auf der LPGA Tour trat mit Brooke Henderson ein bekanntes Gesicht endlich wieder ins Rampenlicht – das möchte man doch am liebsten alles gleichzeitig verfolgen.

„Aussies“ überzeugen als Golf-Paar

In New Orleans wurden mit Marc Leishman und Cameron Smith zwei Australier den Prognosen und Wetten im Vorfeld der Zurich Classic gerecht und setzten sich mit 20 unter Par und einem spannenden Playoff an die Spitze des Team-Turniers. Das südafrikanische Team um Louis Oosthuizen und Charl Schwartzel musste sich nach dem ersten Playoff-Loch geschlagen geben, als sich Oosthuizens Ball im Wasser verirrte.

Den 10.000 Zuschauern, die am vergangenen Wochenende zu dem PGA-Tour-Event zugelassen wurden, boten die beiden Teams bereits vor dem Playoff mit ständigem Führungswechsel jede Menge Unterhaltung. Als Smith den Ball auf der 16 in den Teich spielte, sah es gut für das südafrikanische Team aus. Für Oosthuizen wäre es der erste Sieg auf US-amerikanischem Boden gewesen. Bereits 14 Mal konnte er auf den Profi-Touren überzeugen – unter anderem bei der Open Championship – allerdings bislang noch nicht in den USA. Schwartzel konnte seit 2016 kein Turnier mehr für sich entscheiden und hatte schon fast die Siegesluft geschnuppert. Am Ende waren es dann aber doch die „Aussies“, die die Trophäe aus den USA mit nach Australien nehmen durften.

Henderson beendet Siegesflaute in Los Angeles

Auf der LPGA Tour bei der Hugel-Air Premia LA Open konnte mit Brooke Henderson eine Spielerin ihrer Siegesflaute ein Ende setzen und sich in die Reihe der Comeback-Golfer der vergangenen Wochen eingliedern. Seit 2019 konnte die Proette kein Turnier mehr für sich entscheiden. Henderson setzte sich mit ihrer 67er Runde am Finaltag mit einem Schlag vor Jessica Korda, die das Turnier mit 15 unter Par beendete. Mit 23 Jahren ist Henderson bereits jetzt die erfolgreichste Golferin aus Kanada.

In den Finaltag startete sie mit vier Schlägen Rückstand auf Korda, spielte sich allerdings zügig an die Spitze, vorbei an der US-Amerikanerin sowie Hannah Green, und verweilte dort bis zum Ende des Events. Green und Weltranglistenerste Jin Young Ko teilen sich mit 14 unter Par den dritten Platz hinter Korda.

Foto: AFP

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