Vielfältiges Golfvergnügen im Golf Club Salzgitter Liebenburg

Eine Eisenskulptur auf einem Golfplatz

Der Golf Club Salzgitter Liebenburg, südlich von Salzgitter im Harzvorland gelegen, bietet Golfern eine beeindruckende Spiellandschaft. Der Platz erstreckt sich über erhöhte Punkte, von denen aus bei gutem Wetter sogar der Brocken sichtbar ist. Vierzehn der insgesamt 18 Löcher befinden sich in einem abgeschlossenen Tal.

Die Driving Range und weitere Trainingsbereiche befinden sich außerhalb des Tals, in unmittelbarer Nähe des Parkplatzes und des Clubhauses. Die Driving Range verläuft leicht bergab und ist ausreichend lang. Daneben stehen Übungsbunker und ein Pitchinggrün zur Verfügung, ein kleines Puttinggrün befindet sich kurz vor dem ersten Tee.

Die Frontnine

Die ersten beiden Löcher starten mit einem geraden Par 4 und einem kurzen Par 3 bergauf. Beide Löcher spielen sich nicht allzu schwer und sind ein guter, sanfter Start in die Runde. Anschließend folgt ein längerer Fußweg, bis man das Tal erreicht, in dem die meisten Löcher liegen. Der dritte Abschlag, deutlich erhöht, bietet einen herrlichen Blick über die Spielbahnen.

Die Spieler begegnen nun Löchern mit zahlreichen Schräglagen, bedingt durch schmale Wassergräben im Tal, die mehrmals überquert werden müssen. Schon die Löcher drei und vier stechen heraus. Der dritte Abschlag bietet einen beeindruckenden Blick, während das Loch selbst durchgehende Schräglagen bis zum Grün eine anspruchsvolle Herausforderung darstellt.

Eine Sitzbank auf einem Golfplatz

Loch vier, ein Doppel-Dogleg, verläuft rechts herum über ein nach links hängendes Fairway. Das Grün ist gut bewacht und ermöglicht spannende Fahnenpositionen. Das Par 5 Loch 5 erfordert präzise Schläge, um den Ball optimal über einen Wassergraben zu platzieren. Eine anspruchsvolle, aber faire Aufgabe.

Auch die folgenden Löcher passen zum Stil: laufende Hanglagen, immer wieder taktisch interessante Hindernisse und mittelgroße, aber faire Grüns. Meist sind diese durch ein oder zwei Bunker verteidigt, aus denen es sich aber recht gut herausspielen lässt.

Es bleibt abwechslungsreich

Loch zehn markiert das erste Highlight der zweiten neun Löcher. Der Abschlag muss durch eine schmale Baumlücke über ein Biotop gespielt werden – alleine schon optisch eine Herausforderung. Zudem sollte der Ball möglichst eine sanfte Linkskurve fliegen, um optimal für den zweiten Schuss in Richtung des Grüns zu liegen.

Es folgen zwei längere Par 3, die beide eine spannende Herausforderung darstellen. Das erste spielt sich zwar bergab, ist aber mit über 190 Metern Länge auch ein richtiges Brett. Das zweite ist zwar etwas kürzer, dafür aber mit einem leicht erhöhten Grün ausgestattet, das zu allen Seiten abfällt.

Ein Green mit Fahne auf einem Golfplatz

Vielleicht das Signature Hole ist das Par 5 Loch 16 als letztes Loch im Tal. Das Grün liegt deutlich erhöht, wobei man zunächst ein langgezogenes Dogleg überwinden muss. An dessen Ende – gut 100 Meter vor dem Anstieg zum Grün – wartet ein schmaler Wassergraben, der den Layup durchaus spannend gestaltet.

Wieder raus aus dem Tal

Die abschließenden beiden Löcher führen den Spieler nach dem Aufstieg aus dem Tal zurück zum Clubhaus. Nach einem mittleren Par 3 beendet man die Runde mit einem kürzeren Par 4, dessen komplette rechte Seite Aus ist. Das 18. Grün liegt nahe dem 1. Abschlag und ist ähnlich klein wie die vorherigen 17 Grüns.

Ein besonders vielfältiger Golfplatz

Der Golf Club Salzgitter Liebenburg überzeugt durch seine Vielfalt und herausfordernde Gestaltung. Die langen Wege zwischen einigen Löchern sind den räumlichen Gegebenheiten geschuldet, sollten also zu verschmerzen sein.

Der Golfplatz selbst bietet abwechslungsreiche Löcher mit unterschiedlichen Schräglagen und nicht leicht zu treffenden Grüns. Die ungewöhnliche Par-Verteilung von Par 38 auf den ersten neun Löchern und Par 34 auf den zweiten neun sorgt für eine interessante Spieldynamik. Mit einem Slope Rating von 137 von gelb gehört der Golf Club Salzgitter Liebenburg zu den anspruchsvolleren Plätzen der Region. Zusätzlich beeindruckend sind zudem die über den Platz verteilten Kunstwerke des Skulpturenwegs „Straße des Friedens“.

Fotos: Olaf Genth

Noch mehr Golfplätze und weiteren Golf-Content von und mit Olaf findet ihr auf seinem Blog heidegolfer.de.

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