Seit 1949 wird das Masters Tournament im Augusta National Golf Club ausgetragen. Jährlichen treffen sich hier die Größen des Golfsports, um an dem jüngsten der vier Major teilzunehmen. Wie wurde das Turnier zum prestigeträchtigsten seiner Klasse?

In den 30er Jahren entschloss Golf-Legende Bobby Jones sich dazu, einen Golfplatz auf einem Baumschulgelände zu bauen. Gemeinsam mit dem schottischen Golfplatz-Architekten Alister MacKenzie ließ Jones Augusta National entstehen. Nachdem Tiger Woods den Platzrekord mit 18 Schlägen unter Par im Jahr 1997 spielte, entschied man sich für einen Umbau. Seither ist jedes Ergebnis rund um das Par des Augusta National eine Top-Leistung.

Das Ziel von Jones und MacKenzie war es, einen Platz zu erschaffen, auf dem das Spielen Spaß macht. Den ganzen Tag nur aus Bunkern oder langem Gras zu spielen, bereite keine Freude, so Jones in seinem Buch „Golf is my Game“. Für die Golflegende war klar: „Es gibt da draußen kein Loch, dass man nicht mit einem Birdie verlassen kann, wenn man genau nachdenkt. Es gibt da draußen auch kein Loch, das nicht ein Doppel-Bogey möglich macht, wenn man aufhört nachzudenken.“ Wer also mit strategischem Denken an den Platz herangeht, sollte ihn gut meistern können.

Es bleibt ein Wunschtraum vieler Golfer

Da das Spielen auf dem Platz des Augusta National an eine Einladung des Clubs, eines Mitglieds oder eines Masters-Teilnehmers gebunden ist, bleibt dies für viele Golfer eine Wunschvorstellung. Jeder würde sicherlich gerne einmal die Magnolia Lane entlangfahren. Die von Magnolien begrenzte Straße verbindet das Eingangstor mit dem Clubhaus.

Die Blumenpracht zieht sich über das ganze Gelände. Die Löcher des Augusta National sind nach Blumen, Sträuchern oder Bäumen benannt. Insbesondere im April blühen auf dem Kurs zahlreiche unterschiedliche Blumen, die den Platz zusätzlich so besonders machen.

Die wohl bekannteste Stelle des Platzes ist die Amen Corner. Häufig entscheidet sich der Ausgang des Major an den Löchern 11 bis 13 und kaum ein Spieler kommt ohne Schlagverlust aus dieser Ecke.

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