Ehemalige Nummer 1 der Welt: Jordan Spieth im Karrieretief

Ehemalige Nummer 1 der Welt: Jordan Spieth im Karrieretief

Jordan Spieth oder der „Golden Boy“, wie ihn die Amerikaner nannten, landete bei der PGA Championship nur auf dem 71. Rang. Mit insgesamt 16 Bogeys in vier Runden erreichte der 27-jährige Texaner eine 284 (+4). Seit 2017 konnte er kein Turnier mehr gewinnen.

Nach drei gewonnenen Major Turnieren sah im Jahr 2017 alles danach aus, als würde Jordan Spieth einen Karriere-Grand-Slam erreichen. Doch mit dem 28. Rang beim letzten Major, der PGA Championship 2017, war die Chance auf vier gewonnene Major Turniere hintereinander vertan. Seit diesem Ereignis stürzte er in ein tiefes Loch, aus dem er bis heute nicht mehr rausgekommen ist. Zwar lieferte er in diesem Jahr wieder einige gute Wettkämpfe aber bei dem Großteil der Turniere schaffte er es nicht in die Top 50. Wie die Golfpost berichtet, kennt er seine Schwäche und will daran arbeiten.

Justin Thomas steht seinem Freund bei

Auch für Spieths guten Freund Justin Thomas lief es auf der PGA Championship nicht besonders gut. Thomas, der in der Vorwoche noch die Nummer 1 der Weltrangliste war, schafft es auf der Championship nur auf einen geteilten 37. Rang. Nach dem letzten Abschlag am 18. Loch entschuldigte sich Spieth bei Justin Thomas. Er habe ihm nicht die nötige Unterstützung gegeben.

Er sei überzeugt, dass Jordan Spieth nur eine schlechte Phase habe und es bald wieder nach oben schafft. Schließlich habe er ihn spielen sehen und wisse, dass Spieth ein guter Spieler ist. Jeder habe mal einen Durchhänger, bei Spieth dauere diese Phase lediglich etwas länger.

Player will helfen

Der 85 Jahre alte Golfprofi Gary Player wollte immer der beste sein und weiß, wie schwer das manchmal sein kann. In einem Interview mit dem amerikanischen Radiosender SiriusXM sagte er, dass er gerne mit Jordan Spieth sprechen würde. Er benötige lediglich eine Stunde, um Spieth zur Nummer 1 der Welt zu machen, erklärte Player.

Entscheidend sei Positivität und Vertrauen in das eigene Spiel. Player betonte den Stellenwert der Psychologie im Sport. „Der Lange Schlag ist der am meisten überbewertete Teil des Golfsports“, so der Südafrikaner Player. „Ein Golfturnier gewinnt man mit dem Verstand.“

Foto: Getty

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