Der DGV als Dachverband der deutschen Golfclubs

Der DGV als Dachverband der deutschen Golfclubs

Mit rund 640.000 registrierten Spielern zählt der Deutsche Golfverband (DGV) zu den größten Sportverbänden Deutschlands. Seit der Gründung 1907 gehen die Regelungen im deutschen Golfsport vom DGV in Wiesbaden aus und umfassen den Breiten- sowie den Leistungssport.

Der Dachverband der deutschen Golfclubs wurde am Weltgolftag in Hamburg 1907 von acht bereits bestehenden Golfclubs gegründet. Nachdem die Alliierten den Verband Ende des zweiten Weltkriegs auflösten, fand die Neugründung des DGV für West-Deutschland 1949 statt. Erst 1990 wurde der DGV um die östlichen Golfverbände der ehemaligen DDR erweitert.

Organisation, Regelung und Förderung des deutschen Golfspiels

Als Zusammenschluss deutscher Golfclubs steht der DGV für alle Entscheidungen im deutschen Golfspiel auf nationaler und internationaler Ebene ein. Zwölf Landesgolfverbände sind im DGV zusammengefasst. Die Gesamtinteressen aller Golfclubs und -spieler müssen durch den DGV vereint werden.

Martin Kaymer ist im Elite Team des Deutschen Golf Verbandes.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Förderung des nationalen und internationalen Golfsports bei Olympia. Der Fokus mit Blick auf die Ausrichtung internationaler Turniere liegt dabei auf der Konzeption von Wettkampfsystemen. Die sogenannte Deutsche Golf Liga ist für den Amateurbereich und -nachwuchs zuständig.

Aufteilung deutscher Spieler in Elite, National und Junior Team

Seit 2013 werden die deutschen Golfspieler je nach Leistung unterschiedlich gefördert. Die Einteilung erfolgt in drei unterschiedliche Teams: Elite Team, National Team und Junior Team. Zum Elite Team zählen unter anderem Martin Kaymer und Marcel Siem. Fördermaßnahmen sind dabei beispielsweise regelmäßige Leistungsdiagnosen, sportmedizinische Untersuchungen und Beratung hinsichtlich Tour und Laufbahn.

Im National Team wird noch einmal in Amateure, Amateure mit Spitzenförderung und Tourspieler unterkategorisiert. Die Förderungen belaufen sich unter anderem auf die Betreuung durch den Bundestrainer, Vorbereitungsmaßnahmen für die großen Turniere und für die Tourspieler die Chance auf Teilnahmen an Touren.

Die Förderungen der Golfspieler des Junior Teams überschneiden sich mit denen des Elite und National Teams. Spieler des Junior Teams nehmen nicht an Touren teil, haben aber die Chance, an internationalen Meisterschaften teilzunehmen.

Foto: DGV/stebl

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