Insbesondere Golf-Einsteigern kann es schwerfallen, den Unterschied zwischen dem Schwung mit dem Driver und der Technik mit den Eisen zu erkennen. Dabei ist dieser eindeutig und ein wenig Training kann für mehr Klarheit sorgen.

Entscheidend bei der Unterscheidung zwischen der Schwungtechnik des Drivers und der mit den Eisen ist der Eintreffwinkel. Ein richtiges Gefühl für diesen ist von Vorteil, um bessere Ballkontakte erzielen zu können. So kann die maximale Leistung aus den jeweiligen Schlägern herausgeholt werden und der Ball kommt im besten Fall perfekt aus der Teebox und vom Fairway aufs Grün.

Ball mit dem Driver in der Aufwärtsbewegung treffen

Als längster Schläger im Bag unterscheidet sich der Driver maßgeblich vom Rest des Sets und wird deshalb auch anders gehandhabt. Er besitzt das geringste Loft und die größte Schlagfläche. Um den Ball mit dem Driver bestmöglich zu treffen, wird dieser so hoch wie bei keinem anderen Schläger auf dem Tee positioniert. Der Ball ragt dabei in etwa zur Hälfte über die obere Kante der Schlagfläche.

Damit der Schlag mit dem Driver in eine lange Flugkurve mündet, muss der Ball in der Aufwärtsbewegung getroffen werden. Er wird also in der Bewegung von hinten nach vorne mitgenommen und so ordentlich in die Ferne befördert.

Anders als beim Schlag mit dem Eisen ist der Ball nicht mittig, sondern tendenziell so positioniert, dass er sich an der linken Ferse orientiert. Da eine große Distanz das Ziel des Schlags ist, wird durch einen breiten Stand die größtmögliche Kraft aufgebracht. Der Oberkörper neigt sich dabei vom Ball weg und sollte während des gesamten Schlags in dieser Position bleiben, was dafür sorgt, dass der Driver leichter in die Aufwärtsbewegung kommt.

Eisen-Schwung: Ball zuerst, Boden danach

Bereits das Setup für den Schwung mit dem Eisen unterscheidet sich maßgeblich von dem mit dem Driver, denn Ziel ist es, den Ball in der Abwärtsbewegung zu treffen – also erst den Ball und dann den Boden. Die Kombination aus der Kraft, die von oben nach unten auf den Ball wirkt, und der Neigung des Lofts lässt den Ball dann im besten Fall nach oben fliegen.

Um dies zu erreichen, sind die Beine nicht ganz so weit auseinander aufgestellt wie beim Driver-Schwung, sondern vielmehr schulterbreit. Das Brustbein liegt über dem mittig positionierten Ball, was während des gesamten Schwungs so beibehalten werden soll. Auch in der Rotation sollte der Oberkörper zentral bleiben, um die idealen Voraussetzungen für die entscheidende Abwärtsbewegung und den Treffmoment zu schaffen: den Ball zuerst und den Boden danach.

Foto: Thomas Haertle – stock.adobe.com

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