Um den Ball gekonnt auf das Fairway zu bekommen, ist nicht immer nur Kraft die Antwort. Beim Golfschwung mit dem Driver gibt es einige andere Dinge, die mindestens genauso wichtig zu beachten sind.

Die Bälle so weit schlagen wie Bryson DeChambeau – das würden wohl viele Golfer gerne schaffen. Bei dem muskelbepackten Golfer scheint es auf den ersten Blick lediglich an der Kraft zu liegen, die er dank seines starken Körperbaus aufbringen kann. Um den Ball mit dem Driver zielgerichtet und möglichst weit auf die Spielbahn zu bekommen, muss allerdings bereits das Setup stimmen.

Breitere Fußstellung als beim Eisen-Schwung

Im Prinzip lässt sich festhalten, dass die Beine beim Schwung mit dem Driver deutlich weiter auseinanderstehen als beim Spiel mit einem Eisen. Da das Ziel beim Schlag mit dem Driver in großer Distanz liegt, möchten die Golfer die größtmögliche Kraft aufbringen können. Der breite Stand sorgt für mehr Geschwindigkeit und am Ende für mehr Weite.

Im Vergleich zum Schlag mit dem Eisen, bei dem der Ball mittig positioniert ist, sollte beim Setup für den Driver-Schwung darauf geachtet werden, dass der Ball sich an der linken Ferse orientiert. Somit kann der Ball in der Aufwärtsbewegung getroffen werden und die höchstmögliche Distanz erzielen.

Der Oberkörper neigt sich im Setup vom Ball weg, was meist bereits automatisch durch den richtigen Griff erfolgt. Die rechte Hand greift dabei deutlich tiefer als die linke.

Die Spannung aus dem ganzen Körper ist entscheidend

Muskeln an den Armen helfen nicht viel weiter, wenn der Rest des Körpers beim Schwung mit dem Driver nicht richtig eingesetzt wird. Die Kraft aus Beinen und dem Rumpf ist genauso wichtig. Golfer können sich merken: Die Arme sollten nur dem folgen, was der Körper macht. Denn wer nur mit den Armen Schwung holt und den Rest des Körpers ignoriert, wird höchstens ein tiefes Loch in den Rasen schlagen.

Die Rotation aus der Hüfte sorgt dafür, dass die Kraft aus den Beinen und der Körpermitte ideal genutzt werden kann und somit eine hohe Geschwindigkeit entsteht. Diese ist für die Distanz entscheidend.

Der Schläger kommt von unten nach oben

Um den Ball ordentlich in die Ferne zu befördern, muss der Driver ihn in der Aufwärtsbewegung treffen. Im Setup werden die Grundvoraussetzungen dafür geschaffen. Der nach rechts geneigte Oberkörper sollte während des gesamten Schwungs in derselben Position bleiben, damit der Schläger leichter in die Aufwärtsbewegung kommt.

Somit bekommt der Spieler den idealen Eintreffwinkel, daraufhin den richtigen Abflugwinkel und am Ende eine hohe Spin Rate. Einem ähnlichen Schlag wie dem von DeChambeau sollte nichts mehr im Weg stehen.

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