Die Reise auf den Kanarischen Inseln geht für die Spieler der European Tour weiter. In dieser Woche steht die Tenerife Open bevor und bildet die Mitte des „Canary Island Swing“. Kann Max Kieffer erneut überzeugen?

Das letzte Jahr, in dem ein Turnier der European Tour auf Teneriffa stattfand, war 1997. Die Tenerife Open ist ein Teil des „Canary Island Swing“ und so blickt die Golfwelt in dieser Woche gespannt auf die Kanarische Insel. Die Absage des Portugal Masters aufgrund von Reisebeschränkungen veranlasste, dass die Tenerife Open von ihrem ursprünglichen Termin Mitte April auf die aktuelle Woche verschoben wurde.

Im Golf Costa Adeje werden mit Max Kieffer, Sebastian Heisele, Bernd Ritthammer, Max Schmitt, Nicolai von Dellingshausen und Marcel Schneider gleich sechs deutsche Profis abschlagen.

Aller guten Dinge sind drei

Die herausragenden Leistungen von Kieffer in den vergangenen zwei Wochen lassen auf mehr hoffen. Mit zwei Zweitplatzierungen im Gepäck reist der Deutsche nach Teneriffa und hofft, dass er beim dritten Mal nun die Hürde überwinden kann. Starke Nerven hat der Deutsche nach seiner Playoff-Niederlage bei der Austrian Open und seiner darauffolgenden Glanzleistung auf Gran Canaria bereits bewiesen. Und wie heißt es so schön? Aller guten Dinge sind drei. Die Daumen für Kieffer sind in jedem Fall gedrückt.

Bereits auf Gran Canaria machte Garrick Higgo dem Deutschen den Sieg streitig und wird voraussichtlich auch in dieser Woche ganz oben mitspielen. Der Südafrikaner liegt dank seiner zweiten European-Tour-Trophäe aus der Vorwoche in der Weltrangliste auf dem 65. Rang.

Weitere deutsche Chancen auf den Sieg?

Mit Marcel Schneider konnte am vergangenen Wochenende ein weiterer Deutscher überzeugen. Dank einer starken Finalrunde setzte er sich in der Endwertung auf den geteilten achten Rang und ließ einige Top-Spieler hinter sich. Mit ihm gibt es weitere Chancen und Hoffnungen auf einen deutschen Sieg auf Teneriffa.

Auch Matthias Schwab, der derzeit als Aushängeschild des österreichischen Golfsports gilt, ist nicht zu unterschätzen und kann durchaus als einer der Favoriten für das kommende Turnier gesehen werden. Bei den letzten drei Starts konnte er mit Top-Ten-Platzierungen punkten, weshalb der Weg zur Spitze auch für ihn nicht weit scheint.

Foto: European Tour

Kommentar hinterlassen

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.