Leonie Harm vom GC St. Leon-Rot hat beim AIG Women’s Open ein Ausrufezeichen gesetzt. Vor allem mit einer starken letzten Runde überraschte die 23-Jährige Publikum und Mitspielerinnen und landete am Ende auf dem geteilten siebten Rang.

Am Ende fehlten der deutschen mit einem Ergebnis von 279 (-9) lediglich drei Schläge auf die Siegerin Anna Nordqvist aus Schweden. Den zweiten Platz teilten sich Nordqvists Landsfrau Madelene Sagstrom, Gerogia Hall (England) und Lizette Salas (USA) mit jeweils 277 Schlägen (-11).

Leonie Harm wurde erst 2020 zur Golf-Proette. Auf der AIG Women’s Open war sie mit ihrem Ergebnis die bestplatzierte Spielerin, die nicht auf der LPGA-Tour aufteet. Bislang ist Harms auf der European Tour zu sehen. In das Turnier startete sie verhalten, drehte dann jedoch mächtig auf. Auf die 70 am ersten Tag folgte eine 73 am zweiten.

Nordqvist auf den Spuren von Annika Sorenstam

Als einzige Deutsche im Teilnehmerfeld schaffte sie es ins Wochenende. Prominentere Kolleginnen wie Caroline Masson (73, 79), Esther Henseleit (72, 76) oder Sophia Popov (72, 75) scheiterten am Cut. Harm setzte dann am dritten Tag eine 69 (-3) drauf und sprang am Finaltag mit einer starken 67 noch einmal ganze elf Ränge auf dem Lederboard nach oben.

Für Anna Nordqvist ist es der erste Turniersieg seit der Amundi Evian Championship im Jahr 2017. Auf der Women’s Open ist sie die erste schwedische Siegerin seit Annika Sorenstam im Jahr 2003. In den Finaltag war sie noch gleichauf mit einer anderen Skandinavierin gestartet: Der Dänin Nanna Koerstz Madsen. Auf dem berüchtigten Carnoustie Golf Links bestritt sie die Front Nine auf der 6, der 8 und der 9. Einem Bogey auf der 12 ließ sie später ein Birdie auf der 14 folgen. Am letzten Loch schaffte sie das Par und sicherte sich damit den Turniersieg.

Titelbild: stock.adobe.com

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