Gleich zwei australische Golfer haben am Wochenende auf den renommiertesten Touren gesiegt. Während Cam Davis bei der Rocket Mortgage Classic (PGA Tour) in ein spannendes Stechen musste, legte Lucas Herbert auf der Dubai Duty Free Irish Open (European Tour) einen souveränen Start-Ziel-Sieg hin.

Fünf Löcher mussten im Playoff gespielt werden, bis Davis als Sieger im Detroit Golf Club feststand. Mit Troy Merritt und Joaquin Niemann waren gleich zwei Kontrahenten mit dem Mann aus Sydney ins Stechen gegangen. Der Chilene Niemann leistete sich allerdings gleich auf dem ersten Loch ein Doppel-Bogey und war somit raus.

US-Golfer Merritt verpasste schließlich beim fünften Bonus-Loch den Putt zum Par. Somit war der Weg frei für Davis, der sich somit über seinen ersten Sieg auf der PGA Tour freuen durfte. Die Siegprämie von 1,35 Millionen US-Dollar nimmt er sicherlich gern mit.

Herbert mit Durchmarsch bei Irish Open

Davis‘ Landsmann Lucas Herbert hatte es bei seinem Sieg auf der European Tour weniger beschwerlich. Im Mount Juliet Estate bei Kilkenny spielte er eine durchweg gute Woche. Ein kurzer Wackler auf der Front Nine am Finaltag reichte für die Konkurrenz nicht aus, um Herberts Sieg zu gefährden.

Mit einem Ergebnis von -19 platzierte sich der Sieger komfortabel vor dem Schweden Rikard Karlberg (-16) und dem US-Amerikaner Johannes Veerman (-15). Durch den Sieg springt Herbert, der zuvor nicht unter den Top 100 war, mit einem Mal auf Platz 55 der Golf-Weltrangliste. Genau wie Karlberg und Veerman erhält er damit die Einladung zur Open Championship, die zwischen dem 11. und dem 18. Juli im Royal St- George’s stattfindet.

Titelbild: European Tour

Kommentar hinterlassen

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.