Die erste Zweifach-Gewinnerin des Jahres auf der LPGA Tour steht fest: Nelly Korda triumphierte bei der Meijer LPGA Classic bereits zum zweiten Mal in dieser Saison.

Mit zwei Schlägen Vorsprung auf die Konkurrenz setzte sich Nelly Korda am vergangenen Wochenende im Blythefield Country Club von der Konkurrenz ab und gab die Führung bis zum Schluss nicht mehr aus den Händen. Sie blieb in allen Runden unter 70 Schlägen und konnte am Samstag mit 62 Schlägen das beste Rundenergebnis ihrer bisherigen Karriere notieren.

Und damit nicht genug: Ihr Gesamtergebnis von 253 Schlägen und damit 25 unter Par ist der neue Platzrekord im Blythefield Country Club. Zwei Schläge mehr benötigte ihre wohl engste Konkurrentin Leona Maguire, die die US-Amerikanerin insbesondere in der letzten Runde noch einmal ordentlich auf Trapp hielt.

Entspannung als Geheimzutat des Erfolgsrezepts

Doch davon ließ Korda sich nicht beirren und konzentrierte sich stattdessen lieber vollends auf ihr eigenes Spiel – und das ganz entspannt. Normalerweise sieht die Gefühlswelt der 22-Jährigen, insbesondere in den Finalrunden bei Turnieren, ganz anders aus. „Wenn ich an Sonntagen in der finalen Gruppe bin, vergesse ich zu lächeln und zu lachen. Ich bin so darauf konzentriert, perfekte Schläge zu machen und sicherzustellen, dass ich alles perfekt ausführe“, so die Proette über ihre äußerst stressempfängliche Gefühlswelt in Finalsituationen.

Doch am vergangenen Wochenende schien es anders zu laufen, denn sie ließ den Stress offenbar nicht an sich heran. Am letzten Loch sammelte sich Korda noch einmal und puttete zum Birdie. „Heute dachte ich mir: ‚Ok, wir nehmen es wie es kommt und genießen einfach den Moment‘“, erinnerte sich Korda. Sie startete mit drei Schlägen Vorsprung auf LPGA-Rookie Leona Maguire in den Sonntag, teilte sich die Führung nach einigen verpatzten Schlägen dann allerdings mit der Irin. Genau in diesen Situationen kommt es auf die Kontrolle der Gedanken- und Gefühlswelt an, wie Korda mit Begeisterung feststellen durfte.

Mit dem Sieg hatten Sophia Popov, Esther Henseleit und Caroline Masson zwar nichts zu tun, mit dem geteilten 45. Rang gelang zumindest Popov eine Platzierung in den Top 50. Bei Henseleit reichte es für den geteilten 57. Platz und Masson liegt in der Gesamtwertung vier Plätze hinter ihr.

Foto: LPGA Tour

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