Es ging heiß her in der Finalrunde des Pebble Beach Pro-Am – am Ende konnte Daniel Berger überzeugen und holt mit einem Eagle-Finish am 18. Loch seinen vierten Tour-Titel.

Erst auf dieser letzten Bahn des Pebble Beach Golf Links entschied sich das Turnier, denn Patrick Cantlay, Maverick McNealy und Jordan Spieth kämpften ebenso wie Berger um den Sieg. Birdies und Führungswechsel kennzeichneten die Back Nine. McNealy legte ein Birdie-Feuerwerk an den letzten acht Löchern hin, indem er an fünf von ihnen einen Schlag unter Par blieb.

Mit 16 unter Par verabschiedete er sich mit der vorübergehenden Spitzenposition ins Clubhaus. Doch die Konkurrenz machte es dem US-Amerikaner nicht leicht und so kam es, dass am letzten Loch die Entscheidung gefällt wurde. Berger lag wie McNealy bei 16 unter Par – ein Schlagverlust hätte den Sieg für McNealy bedeutet, ein Par das Playoff der Konkurrenten und ein Birdie den Triumph von Berger. Es lag also in Bergers Hand, das Turnier zu entscheiden und dem machte dieser auf ihm haftende Druck offenbar gar nichts aus.

Berger schlägt ikonisches Eagle-Finish

Mit dem ersten Schlag platzierte er seinen Ball auf der rechten Seite des Fairways, beförderte ihn dann knapp 10 Meter vor das Loch, um mit dem dritten Schlag das 18. Loch zu beenden. Ein Eagle-Finish, wie es im Buche steht, führte den Golfer zum vierten Mal auf der PGA Tour zum Sieg.

„Das war vermutlich der beste Putt meines Lebens“, so Berger selbst über seinen ikonischen Auftritt am letzten Loch des Pebble Beach Golf Links. Mit Rundenergebnissen von 67-66-72-65 und 18 unter Par ging der US-Amerikaner ins Clubhaus und liegt damit zwei Schläge vor McNealy.

Spieth gibt Führung am Finaltag auf

Hinter ihm positionieren sich Cantlay und Spieth auf dem geteilten dritten Rang. Für letzteren ist das sehenswerte Ergebnis sicherlich erneut ein herber Schlag, nachdem er bereits bei der Phoenix Open am vergangenen Wochenende die zwischenzeitliche Spitzenposition noch an die Konkurrenz abtreten musste. Am vergangenen Wochenende ging er als Führender in die Finalrunde des Pebble Beach Pro-Am und hatte zwei Schläge Vorsprung vor der Gruppe um Berger und Cantlay.

Doch wie auch in der Vorwoche bereiteten ihm die langen Schläge Schwierigkeiten und die Mehrzahl seiner Abschläge landete abseits des Fairways – da konnten auch die beiden Birdies beim Rundenabschluss nicht mehr viel ausrichten. Am Ende reichte es für eine 70er Runde und Spieth muss mit 15 unter Par mit dem geteilten dritten Platz vorliebnehmen.

Foto: Getty

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