Der Saisonauftakt mit den drei Turnieren des Desert Swing ist erfolgt und die Spieler der European Tour gönnen sich nun erst einmal eine Pause, bevor ab dem 25. Februar die nächsten Wochenendtermine im Kalender stehen. Tyrrell Hatton, Paul Casey und Dustin Johnson konnten mit Trophäen aus den Wüstenstaaten nach Hause fliegen.

Top 5 für Hatton, 15. Tour-Titel für Casey und Comeback für Johnson: 123golfsport.de blickt zurück auf die Ereignisse des diesjährigen Desert Swing.

Hatton klettert in die Top Fünf der Weltrangliste

Ein gelungener Saisonauftakt für Tyrell Hatton: Der Engländer konnte mit der Abu Dhabi HSBC Championship das erste Turnier des Jahres auf der European Tour gewinnen. Seine finale 66er Runde ließ ihn an der Konkurrenz vorbeiziehen und in der Endwertung mit vier Schlägen Vorsprung an der Spitzenposition stehen.

Bei 151 Starts auf der Tour war es für Hatton die sechste Trophäe. Es war eine besonders wichtige, denn er konnte damit unter die Top 5 der offiziellen Golf-Weltrangliste klettern. Damit ist er nach Jon Rahm der beste europäische Spieler, was ihm derzeit einen Platz im europäischen Team für den Ryder Cup verschafft.

Casey gelingt ein Meilenstein

In der darauffolgenden Woche konnte mit Paul Casey ein weiterer Engländer im Nahen Osten triumphieren. Er setzte damit einen Meilenstein, denn es war bereits sein 15. Sieg auf der Tour. Am letzten Loch puttete er zum Birdie und gewann wie zuvor Hatton mit vier Schlägen Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Brandon Stone.

Mit dem Sieg schlug Casey sich zurück in die Top 20 der Weltrangliste. Anschließend zeigte er sich besonders stolz, dass er diesen Meilenstein in Dubai feiern konnte: „Es ist ein ikonisches Event auf der European Tour und eine der coolsten Trophäen überhaupt.“

Johnson triumphiert zum zweiten Mal

Den abschließenden Triumph feierte Dustin Johnson eine Woche nach Caseys Sieg in Saudi-Arabien. Bereits zum zweiten Mal beendete der US-Amerikaner das Turnier in dem Wüstenstaat an der Spitze des Feldes. Im Vorjahr hatte er seinen Titel nicht verteidigen können, doch 2021 schlug die Nummer 1 der Welt erfolgreich zurück.

Dustin Johnson posiert mit der Trophäe der Saudi International vor einem Gewässer

Die Witterungsverhältnisse im Royal Greens Golf and Country Club erschwerten einen geraden Ziellauf am Finaltag, doch Johnson trotzte den starken Winden und Fehler von Victor Perez und Tony Finau spielten ihm letztlich in die Karten. Für Johnson war es der neunte European-Tour-Titel.

Fotos: European Tour

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