Brooks Koepka hätte sich wohl keinen besseren Ort für ein Comeback aussuchen können. Nach zwei sieglosen Jahren konnte er bei der Phoenix Open am vergangenen Wochenende seinen Triumph feiern – und das in der Anwesenheit der Golffans, die für das Turnier auf den TPC Scottsdale zurückkehren durften.  

Nach der dritten Runde sah es zunächst ganz danach aus, als würde Jordan Spieth den Sieg einfahren und Koepkas Flaute sich noch etwas in die Länge ziehen. Am Samstag spielte Spieth eine 61er Runde und ging mit geteilter Führung in den finalen Sonntag. Da sollte es für den 27-Jährigen dann allerdings nicht so rundlaufen wie am Vortag.

Mit 72 Schlägen blieb er über dem Par des Stadium Course und musste in der Endwertung mit dem geteilten vierten Platz vorliebnehmen. Das Wasserhindernis verlangte einigen der Titelkandidaten am Ende noch einmal einiges ab. So aber nicht Koepka, der nach einer erfolgreichen 65er Runde seine zweijährige Durststrecke beenden konnte. Ganze fünf Schläge holte der US-Amerikaner am Finaltag zu den Führenden auf.

Ein Eagle für den Sieg

Die Entscheidung fiel am 17. Loch, als Koepka seinen Ball zum Eagle einlochte und den TPC Scottsdale am Ende der Phoenix Open mit 19 unter Par verlassen konnte. Der Sieg war für die Karriere des vierfachen Major-Siegers besonders wichtig, denn aufgrund ständiger Hüft- und Knieverletzungen konnte Koepka bei den vergangenen Turnieren kaum noch mit seiner Konkurrenz mithalten. Eigenen Angaben zufolge stand die Karriere des 30-Jährigen einige Zeit bereits auf der Kippe „Ich habe es mental durchgestanden. Ich denke, es ist vermutlich das Härteste, wenn man nicht weiß, ob man jemals wieder derselbe Spieler sein wird, der man einmal war.“

Hinter Koepka reihen sich mit 18 unter Par Kyoung-Hoon Lee und Xander Schauffele auf dem geteilten zweiten Platz ein. Gleichauf mit Spieth auf dem geteilten vierten Rang sind Carlos Ortiz und Steve Stricker, der bei dem Turnier beinahe für einen Rekord gesorgt hätte. Der 53-Jährige hätte sich mit einem Sieg als ältester Sieger in die Geschichtsbücher der PGA Tour einschreiben können.

Foto: Getty

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