Eine Pause gönnt die PGA Tour sich nach dem Masters Tournament am vergangenen Wochenende nicht. Ganz im Gegenteil: Mit der RBC Heritage steht ein weiteres Highlight im Turnierkalender an, bei dem Webb Simpson durchaus Chancen auf die Titelverteidigung hat.

Immerhin im Turnierkalender der PGA Tour kehrt alles so langsam wieder zur Normalität zurück und so steht nach dem US Masters am vergangenen Wochenende auch ganz traditionell die RBC Heritage auf dem Programm für die Golf-Elite. Auch wenn einige Top-Spieler sich in dieser Woche offensichtlich von der Anstrengung des Major erholen und neue Kraft tanken, ist das Feld dennoch hochkarätig besetzt.

Allen voran Simpson, der Sieger der vergangenen Austragung, die das zweite Turnier nach der Corona-bedingten Pause darstellte. Dank konstanter Leistungen innerhalb der vergangenen Saison hält sich der US-Amerikaner seit einiger Zeit auf Rang 9 der Golfweltrangliste. Auch der geteilte zwölfte Platz in Augusta kann sich sehen lassen und so rechnen zahlreiche Experten Simpson hohe Chancen auf die Titelverteidigung in South Carolina aus.

Heimatgefühl bei Dustin Johnson

Trotz seiner doch eher schwachen Leistung beim Masters Tournament und einem derzeitigen kleinen Leistungseinbruch zählt Dustin Johnson auch in dieser Woche wieder zum Favoritenkreis. Besonders freuen dürfte sich der Weltranglistenerste über den Austragungsort der RBC Heritage in seinem Heimat-Bundesstaat South Carolina. Harbour Town Golf Links ist der einzige Stopp der PGA Tour in dem Bundesstaat.

Beheimatet ist der Kalifornier Will Zalatoris in South Carolina zwar nicht, zu den Top-Favoriten zählt er nach seinem Glanzauftritt beim Masters aber allemal. Wer beim Debüt in Augusta mithalten kann und nur einen Schlag vom Sieg entfernt war, könnte auch auf Hilton Head Island zuschlagen.

Das Feld ist in diesem Jahr zwar weniger mit Top-Spielern besetzt, Golffans können sich dennoch auf ein erstklassiges Spiel an der atlantischen Küste freuen. Im vergangenen Jahr platzte die Teilnehmerliste aus allen Nähten, die Spieler wollten nun mal zeigen, wie intensiv sie die Corona-bedingte Pause genutzt hatten. In diesem Jahr gehen rund zehn Golfer weniger an den Start, darunter beispielsweise Bryson DeChambeau, Rory McIlroy und Justin Thomas.

Foto: Getty

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