Spätestens nach ihrem Sieg bei der Hugel-Air Premia LA Open am vergangenen Wochenende ist Brooke Henderson wieder zurück in der Eliteklasse des Damen-Golfs. Die Kanadierin sammelte neben den Trophäen auch stets eine Menge Sympathiepunkte.

Mit 23 Jahren hat Brooke Henderson bereits das erlebt, wonach so manche Golferin ihre gesamte Karriere lang strebt. Mit dem Sieg der Hugel-Air Premia LA Open stellte sich die Proette bereits ihre zehnte Trophäe ins Regal. Damit rückt sie die Ansprüche an kanadische Golfer noch einmal ein Stück weiter nach oben.

Henderson hält derzeit den Rekord für die professionelle Spielerin mit den meisten gewonnen Veranstaltungen. Es kündigte sich bereits früh an, dass aus ihr eine erfolgreiche Golferin werden würde und mit rekordträchtigen Leistungen setzte sie sich schon vor einigen Jahren auseinander.

Erste Kanadierin mit Sieg beim Damen-Major

2016 im zarten Alter von 18 Jahren gewann sie bei der Women’s PGA Championship und machte spätestens damit in der Golfwelt auf sich aufmerksam. Sie war die jüngste Siegerin in der Geschichte der Women’s PGA Championship seit dem Start des Turniers 1955 und die zweitjüngste Proette, die jemals ein Damen-Major gewinnen konnte.

Und damit nicht genug: Sie kletterte in der Weltrangliste auf den zweiten Rang, was kein kanadischer Golfer je schaffte. Ihr junges Alter und ihre zahlreichen Siege als Amateurin und später als Proette machten sie zu einer Vorreiterin für den kanadischen Golfsport. Mit nun zehn gewonnenen Titeln hat sie von allen kanadischen Golfsportlern die meisten Trophäen im Regal.

Immer ein Lächeln parat

Was die junge Golferin so sympathisch macht, ist das Lächeln, das sie neben ihrem Schläger-Set stets bei sich trägt. „Ich denke, dass ich auf dem Kurs ziemlich hart sein kann. Doch ich möchte allen zeigen, dass man auch lachend und glücklich wirklich gut in etwas sein kann“, so die Kanadierin über ihre Einstellung.

Die Nähe zum Golf wurde Henderson bereits mit in die Wiege gelegt. Beide Eltern waren erfahrene Spieler und ihre sieben Jahre ältere Schwester strebte ebenfalls eine Golf-Karriere an. Ganz wie ihr Vater war die erfolgreiche Golferin im Kindheits- und Jugendalter allerdings ebenfalls im Hockey verankert. Erst im Alter von 14 Jahren widmete sie sich dann ganz dem Golfsport, da sie und auch ihr Vater, der daraufhin als ihr Trainer fungierte, ihr großes Potenzial bemerkten.

Getäuscht hatten sich die beiden in der Annahme jedenfalls nicht. Nur vier Jahre später brachte sie ihren ersten Major-Sieg und zahlreiche Rekorde mit nach Hause. Nach der Rückkehr des Golfsports zu den Olympischen Spielen spielte sie sich für das kanadische Team auf den siebten Platz in Rio de Janeiro.

Foto: LPGA Tour

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