Golf spielen lernen #3: Der richtige Schwung

Golf spielen lernen #3: Der richtige Schwung

Gibt es den perfekten Schwung oder gibt es ihn nicht? Was müssen Anfänger beachten, wenn sie den Golfschwung lernen? 123Golfsport.de klärt auf und gibt wertvolle Tipps.

In unserer Serie „Golf spielen lernen“ haben wir uns zuletzt mit dem richtigen Griff beschäftigt. Denn wer den Schläger nicht gut in der Hand hält, kann ihn auch nicht bedienen. Wenn diese Grundvoraussetzung sitzt, dann können wir uns dem nächsten Element in der logisch folgenden Kette widmen. Was muss man beim Schwung beachten?

Allen technischen Details vorangestellt ist ein wichtiger Grundgedanke: Der Schwung beim Golf dient nicht dem Selbstzweck, sondern ist lediglich ein Mittel, um das gewünscht Ziel zu erreichen. Spätstarter, Gelegenheitsspieler und Urlaubs-Golfer sollten sich daher nicht zu lange damit aufhalten, eine formvollendete Körperhaltung zu trainieren.

Wichtig ist am Ende, dass die Schlagfläche den Ball im richtigen Winkel trifft. Der Online-Golflehrer Oliver Heuler unterscheidet etwa zwischen Grob- und Feinsteuerung und vertritt die These, dass „der perfekte Schwung“ gar nicht existiert. Dennoch gibt es einige Details, die in der Regel beim Standard-Golfschwung zu beachten sind.

Wo soll der Golfball liegen?

Um die Voraussetzung für einen guten Schwung zu schaffen. Sollte der Golfball im Bereich zwischen der Standmitte und der linken Schulter (bei Rechtshändern) liegen. Die genaue Position innerhalb dieses Bereichs muss jeder Spieler für sich selbst finden. Rechts von der Standmitte ist die Lage generell eher ungünstig.

Der richtige Stand

Die Wirbelsäule sollte nicht zu weit nach rechts geneigt sein. Mit einem geraden Stand lassen sich bessere Resultate erzielen. Der Schaft sollte tendenziell ebenfalls zentral auf den Rumpf des Spielers zeigen und nicht zu weit nach links oder rechts geneigt sein. Bei Rechtshändern geht vor dem Schwung der Körperdruck ein wenig nach links, um dann in die rechte Seite zu starten.

Die Hüfte bewegt sich nun leicht nach rechts. Das linke Knie wird ein wenig eingedreht, das rechte Knie gestreckt. Die linke Schulter geht hinunter, sodass die Schulterlage steil wird. Ungünstig wäre es, wenn beide Schultern parallel zum Boden blieben und lediglich flach gedreht würden.

Aufschwung

In dem Moment, in dem der Schaft parallel zum Boden ist, befindet sich der Schläger parallel zur Ball-Ziel-Linie und etwa zehn Zentimeter vor den eigenen Fußspitzen. Durch die Körperdrehung wird eine Halbkreisbewegung erzeugt. Die Schlagfläche zeigt dabei leicht zum Boden, um den Ball später optimal treffen zu können.

Der richtige Schwung ist entscheidend

Nun werden die Handgelenke leicht angewinkelt. Der Winkel sollte so gewählt werden, dass das Griffende in etwa zur Ball-Ziellinie zeigt. Währenddessen wird das Körpergewicht zurück auf den linken Fuß verlagert. Die Knie gehen jetzt wieder zurück in die ursprüngliche Beuge und der Oberkörper sowie das Becken werden gedreht, so dass sie in Richtung des Ziels zeigen.

Abschwung

Wenn der Schläger wieder in dem Bereich zwischen Hüfte und Boden ist, vollzieht der Spieler auf der linken Seite eine Streckbewegung, indem er sich vom Boden abdrückt. Welcher Moment genau der richtige ist, muss wiederum jeder Spieler selbst herausfinden. Die linke Schulter geht durch diese Streckbewegung nach hinten, so dass die Hände hinaufgezogen werden können.

Hände und Schläger gehen also nach Treffen des Golfballs nicht gerade durch, sondern links hinauf.

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