2013, 2016 und nun 2020 – in all den Jahren konnten Harris English und Matt Kuchar gemeinsam das QBE Shootout gewinnen. Das Turnier gehört nicht zum offiziellen Kalender der PGA Tour, sorgte in dem turbulenten Golfjahr jedoch für einen spaßigen und runden Abschluss. In diesem Jahr toppte das Siegerteam ihre eigens aufgestellten Rekorde.

Sie gewannen das dreitägige Shootout im Tiburón Golf Club in Naples, Florida mit 37 unter Par und damit neun Schlägen Vorsprung auf die zweitplatzierten Paare. Mit 28 unter Par reihen sich hinter dem Siegerduo Rory Sabbatini und Kevin Tway, Lanto Griffin und MacKenzie Hughes sowie Kevin Na und Sean O’Hair auf dem geteilten zweiten Platz ein. Vor dem Wochenende lag der Rekord des Gesamtergebnisses noch bei 34 unter Par.

Diesen stellten English und Kuchar 2013 selbst auf. Auch mit dem neunzähligen Vorsprung erneuerten sie am vergangenen Wochenende ihren Rekord von 2013, der damals bei sieben Schlägen lag. Und das sollten nicht die einzigen beiden Rekorde bleiben.

Drei Rekorde für Team English-Kuchar

Drei Jahre später gewannen sie erneut gemeinsam das Shootout. Der diesjährige Sieg stellt also den dritten Team-Triumph dar, was zuvor noch keinem Duo gelungen ist. Vielleicht wurde Kuchar durch einen Faktor besonders motiviert: Sein 13-jähriger Sohn stand ihm bei dem Event zur Seite. Doch nicht als Zuschauer wie in den Jahren 2013 und 2016.

Cameron Kuchar half seinem Vater am vergangenen Wochenende als Caddie aus und lief mit ihm gemeinsam über die Grüns. Das wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir die beiden gemeinsam in Aktion gesehen haben. Die PGA Tour verabschiedete sich nach dem Shootout zwar in die Weihnachtspause, das bedeutet aber nicht, dass es für dieses Jahr kein Golf mehr zu genießen gibt.

Denn in dieser Woche steht die PNC Championship an, bei der Golfprofis üblicherweise mit ihren Söhnen aufteen. Auch Kuchar und sein Sohn gehen dabei an den Start. Außerdem sind Golf-Legenden wie Tiger Woods und Gary Player sowie die Golferin Annika Sorenstam unter den Teilnehmern.

Foto: Getty

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