Mit vier Schlägen Vorsprung gewann Paul Casey am vergangenen Wochenende die Omega Dubai Desert Classic und sicherte sich damit seinen 15. Erfolg auf der European-Tour. Damit kann er sich nun Hoffnungen auf eine Teilnahme am Ryder Cup machen.

Das Team Europa wird aus den Top-4-Spielern des Rankings der European Tour sowie den europäischen Top-5-Spielern der Weltrangliste zusammengesetzt. Die drei weiteren Plätze vergibt der Kapitän in der Woche vom 13. September. Mit dem Sieg geht es für Casey in jedem Fall einen Schritt in die richtige Richtung.

Casey nimmt es mit den Jung-Talenten auf

Weder der 27-jährige Brandon Stone noch der 24-jährige Robert MacIntyre konnten am Finaltag mit Casey mithalten. Dieser ging nach dem Moving Day bereits mit einem Schlag Vorsprung vor der Konkurrenz in die letzte Runde. Den Samstag schloss der Engländer mit einem Eagle ab, was ihm offenbar besonders viel Motivation für die entscheidende vierte Runde gab.

Schon nach den ersten vier Löchern lag Casey zwei unter Par. Damit setzte er sich von seinen ärgsten Verfolgern Stone und MacInytre ab.

Seit 21 Jahren spielt der 43-Jährige nun auf der European Tour und freut sich über den Sieg in Dubai ganz besonders. „Ich fühle mich, als hätte ich meine Jugend wiedererlangt, das meine ich ganz ehrlich“, so Casey im Interview nach der Omega Dubai Desert Classic. Es ist nicht nur sein 15. Tour-Titel, sondern auch der dritte in den Vereinigten Arabischen Emiraten. 2007 und 2009 konnte er bereits in Abu Dhabi siegen.

Kein idealer Saison-Auftakt für Martin Kaymer

Zum zweiten Mal in Folge schöpfte Martin Kaymer sein Potenzial nicht voll aus. Nachdem er in der vergangenen Woche bei der Abu Dhabi Golf Championship den Cut verpasst hatte, schaffte er es in dieser Woche immerhin unter die Top 50. Rundenergebnisse von 68 und 70 verschafften dem Deutschen nach den ersten beiden Tagen eine gute Position im Teilnehmerfeld. Doch sowohl Moving Day als auch der finale Sonntag sollten ihm so gar nicht in die Karten spielen.

Eine 75 und 74 auf der Scorekarte ließen Kaymer in der Endwertung auf den geteilten 44. Rang fallen. Für den zweifachen Major-Sieger verlief der Saison-Auftakt in den Vereinigten Arabischen Emiraten damit ungewohnt schwach. Bereits dreimal konnte er sich die Trophäe der Abu Dhabi Golf Championship holen und mischte auch sonst häufig vorne mit.

Foto: European Tour

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