Im vergangenen Jahr musste er den Titel an Graeme McDowell abgeben, nun holte Dustin Johnson ihn sich wieder zurück. Bei der Saudi International am vergangenen Wochenende setzte sich der Masters-Sieger erneut die Krone auf und lässt sich auch in diesem Jahr nicht von seiner Erfolgsstrecke abbringen.

Er stellte erneut unter Beweis, dass er wohlverdient an der Spitze der Golf-Weltrangliste steht und daran auch in dieser Saison weiterhin festhalten möchte. Es war der 16. Sieg seiner vergangenen 100 internationalen Starts. Auf der European Tour reiht er sich damit hinter Tiger Woods und Phil Mickelson in die Liste der erfolgreichsten US-amerikanischen Spieler ein und teilt sich den Platz mit Jack Nicklaus.

Ein Bogey und ein Doppelbogey auf dem Weg zum Sieg

Johnson marschierte beinahe ohne Schlagverluste an die Spitze der Saudi International. Auf den insgesamt 72 Bahnen musste er an vier Spieltagen lediglich ein Bogey und ein Doppelbogey notieren. Der Wind am finalen Sonntag machte einigen Teilnehmern ordentlich zu schaffen, doch Johnson war bei seinem Vormarsch nicht zu stoppen. Mit 15 unter Par siegte er mit zwei Schlägen Vorsprung vor die Zweitplatzierten Tony Finau und Justin Rose.

Nach dem American Express ist es bereits das zweite Turnier, bei dem Finau gute Chancen auf den Sieg hatte, am Ende jedoch mit einer Top-5-Platzierung vorliebnehmen musste. An den ersten Löchern kamen sowohl Finau als auch Victor Perez bis auf einen Schlag an den Führenden Johnson heran. Doch die beiden Spieler mussten sich am Ende der Finalrunde sowohl dem Wind als auch Johnson geschlagen geben. Am 16. Loch an der Küste weht der Wind stark von links und verlangt von den Spielern Präzision, Kraft und Kontrolle über den Ball.

Hohe Punktausbeute für die Gewinner des Desert Swing

Wer beim Saisonauftakt der European Tour mit den drei Turnieren des Desert Swing überzeugen kann, hat bereits gut für die restliche Saison vorgesorgt. Denn für das Race to Dubai konnten die Spieler auf den vorderen Plätzen nun ordentlich Punkte sammeln. Ganz vorne mit dabei sind Tyrrell Hatton, Sieger der Abu Dhabi HSBC Championship, und Paul Casey, der bei der Omega Dubai Desert Classic triumphierte.

Hatton gilt derzeit als einer der stärksten Spieler der European Tour und ist als Siebter in der Golf-Weltrangliste aktuell der beste Spieler aus England. Ein Platz im europäischen Team für den Ryder Cup ist ihm bereits jetzt sicher. Bei der Saudi International platzierte sich der Engländer auf dem geteilten sechsten Platz. Auch Casey, der für gewöhnlich nur noch auf den Teilnehmerfeldern der PGA Tour zu sehen ist, verfolgt offensichtlich das Ziel der Ryder-Cup-Teilnahme.

Er nahm an zwei der drei Desert-Swing-Turnieren teil und verlieh damit seinen Ambitionen Ausdruck. Am vergangenen Wochenende verpasste er die Top Ten mit dem geteilten zwölften Platz nur knapp.

Foto: European Tour

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