Als Tyrrell Hatton, Rory McIlroy und Tommy Fleetwood in den Finaltag starteten, wartete die Golfwelt gespannt auf einen Dreikampf zwischen den stärksten Spielern der Abu Dhabi HSBC Championship. Doch Hatton hatte mit seiner fehlerfreien Runde etwas andere Pläne.

Mit jedem Loch wurde deutlicher, dass der Engländer stärker als seine beiden engsten Konkurrenten auf die Bahn ging. Ohne jegliche Fehler setzte er sich mit jedem Schlag weiter von seinen Mitstreitern ab. Am Ende konnte er mit Runden von 65-68-71-66 den Sieg einfahren und beweist damit beim ersten European Tour-Event des Jahres, dass er auch in dieser Saison zu den stärksten Spielern zählt.

Derzeit liegt der Brite auf dem sechsten Platz der offiziellen Golf-Weltrangliste und somit zwei Plätze vor McIlroy. Dieser startete als Führender in den finalen Sonntag in Abu Dhabi. Mit zwei anfänglichen Birdies konnte der Nordire noch mit Hatton mithalten, zwei Fehler ließen seinen Konkurrenten dann allerdings davonmarschieren. Mit 13 unter Par und somit fünf Schlägen mehr als Hatton beendete McIlroy das Turnier auf dem dritten Rang. Zwischen Hatton und McIlroy platzierte sich Jason Scrivener mit einem Schlag weniger als McIlroy auf dem zweiten Platz.

Fleetwood fällt nach schwacher Runde zurück

Fleetwood, der ebenfalls als Favorit in den Finaltag ging, konnte in der letzten Runde der Abu Dhabi HSBC Championship nicht mehr überzeugen. Am Ende stand eine 73er Runde auf seiner Scorekarte und der Engländer musste mit dem geteilten siebten Platz vorliebnehmen.

Rory McIlroy lacht im Sonnenlicht in die Kamera

Von den deutschen Teilnehmern schaffte keiner den Cut. Für Martin Kaymer war mit Ergebnissen von 74 und 73 nach der zweiten Runde Schluss. Kein guter Start für den Major-Sieger, für den das vergangene Golfjahr eigentlich ziemlich gut lief. Mit Bernd Wiesberger und Matthias Schwab konnten zwei Österreicher das erste European Tour-Event des Jahres auf dem geteilten 25. Platz beenden.

Fotos: European Tour

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