Auf der PGA Tour erinnert man sich gerne zurück an die vergangene Ausgabe der Sanderson Farms Championship, als Sergio Garcia sich in besonderer Manier zum Sieger puttete. In dieser Woche strebt der Spanier die Titelverteidigung an. Die erste Runde lässt allerdings anderes vermuten.

Augen zu und durch – ganz in diesem Sinne meisterte Sergio Garcia im vergangenen Jahr seinen abschließenden Putt, der ihm den Sieg bei der Sanderson Farms Championship bescherte. Etwas Neues war das nicht, denn der Profi schließt seine Augen vor jedem Putt. „Würden Sie mir glauben, dass ich das seit Jahren so mache?“, lautete seine Frage nach seinem Siegesschlag.

Nach der Klatsche beim Ryder Cup gönnt sich Garcia also keine Pause und ist als einziger Teilnehmer des Kontinentalvergleichs im Feld zu sehen. Die erste Runde verlief mit zwei unter Par wohl nicht wie gewünscht. Derzeit liegt der Masters-Sieger von 2017 damit auf dem geteilten 50. Rang und muss sich am Freitag also etwas ins Zeug legen, um den Sprung ins Wochenende zu schaffen.

Harold Varner III will den ersten PGA-Tour-Titel

Auch Top-Favorit Will Zalatoris schlug sich auf denselben Platz wie sein spanischer Konkurrent. Nachdem der US-Amerikaner erst kürzlich zum „PGA Tour Rookie oft he Year“ ernannt wurde, setzt man große Hoffnungen in ihn. Das erste Turnier der Saison beendete Zalatoris auf dem geteilten elften Rang.

Derzeit führt Sahith Theegala das Feld mit acht unter Par an, dicht gefolgt von Nick Watney und Harold Varner III, die die erste Runde mit sieben unter Par abschlossen. Auf letzten sind nun die Augen gerichtet, denn in den letzten drei Monaten konnte er sich bei einer Anzahl von acht Turnieren fünfmal in den Top 20 platzieren.

Die Konkurrenz ist aufgrund der Regenerationspause der zwölf Ryder-Cup-Teilnehmer in dieser Woche nicht ganz so stark, weshalb Varner sich durchaus Chancen auf den Sieg ausrechnen darf. Seine erste Runde geht zumindest in die richtige Richtung.

Titelbild: Getty Images

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