Bushnell Phantom 2 GPS im Test – Gastbeitrag von Alexander Huchel

Bushnell Phantom 2 GPS im Test – Gastbeitrag von Alexander Huchel

Alexander Huchel von Checkpoint Golf hat das Phantom 2 Golf-GPS von Bushnell bei mehreren Runden einmal genauer unter die Lupe genommen und kann es überzeugt weiterempfehlen.

Als leidenschaftlicher Golfer teilt Alexander Huchel sein Wissen auf der von ihm mitbegründeten Plattform ckeckpoint-golf.com mit Golfbegeisterten – das über die Jahre aufgebaute Netzwerk kommt ihm dabei zugute.

Dank einer unkomplizierten Bedienung können vor dem Test des Phantom 2 Golf-GPS von Bushnell Messeinheiten, Sprache sowie das Datum eingestellt werden.

Um das GPS einzuschalten, muss man den rechten Knopf etwa drei bis vier Sekunden gedrückt halten. Der Empfang der Signale funktioniert, sobald der Knopf in der Mitte des Geräts betätigt wird. Liegt der Platz in einem Waldgebiet kann dies jedoch bis zu zwei Minuten dauern.

Daraufhin erscheint eine Platzauswahl, aus der die Golfer den gewünschten aussuchen. Nur wenige Sekunden später erhalten sie Informationen über das erste Loch in angenehmer Größe auf dem Display. Wir haben das GPS auch bei Sonneneinstrahlung getestet und konnten dank der Hintergrundbeleuchtung noch immer alles erkennen.

Einige Hindernisse werden nicht angezeigt

Mit der Bedienung der mittleren Taste links, erhalten die Spieler ein Schema des Grüns. Um die Position der Fahne den Gegebenheiten anzupassen, müssen der obere bzw. untere Knopf links betätigt werden.

Drückt man erneut auf den mittleren Knopf, erscheinen Informationen zu Bunker- oder Wasserhindernissen sowie Layup-Distanzen. Da diese in Kürzeln erscheinen, findet man in der Bedienungsanleitung ein Glossar mit allen Abkürzungen.

Einige eindeutige Hindernisse wie beispielsweise schmale Bäume wurden nicht immer angegeben, was unser durchweg positives Feedback doch etwas mindert. Auch bei den Angaben hinsichtlich der Abstände zu den Grüns und den Hindernissen gab es seltene Unstimmigkeiten. Das GPS zeigte in einem Fall beispielsweise eine acht Meter lange Grüntiefe ein, die sich letztlich jedoch auf rund 17 Meter belief.

Bushnell Phantom 2 mit Lochangaben
Foto: Checkpoint Golf

Nachdem die Spieler ein Loch beendet haben, können sie die benötigten Schläge vom Abschlag bis ins Loch eintragen und Angaben zur Ballposition nach dem Abschlag machen. Achtung: Hierbei sollte man genau schauen, dass die Zahlen bei dem entsprechenden Loch eingegeben werden. Wem dabei doch mal ein Fehler unterlaufen sollte, kann diesen allerdings auch im Nachhinein beheben.

Der mittlere linke Knopf dient der Eingabenbestätigung, woran die Spieler immer denken sollten. Mithilfe der einzelnen Angaben kann der Phantom 2 pro Runde eine Statistik auswerten, auf die man jederzeit zugreifen kann.

Wenn man den Ball mit dem Driver mal so richtig gut trifft und er weit in die Ferne fliegt, bietet das GPS außerdem die Möglichkeit, diese Distanz zu messen. In unserem Test hat sich herausgestellt, dass die Längenangaben dabei ziemlich präzise sind.

App sorgt für detailliertere Anschauung

Nachdem alle Informationen des Lochs eingetragen sind und die Spieler dieses beendet haben, öffnet der Phantom 2 selbstständig die darauffolgende Spielbahn. Man sollte jedoch immer noch einmal kontrollieren, denn liegen Abschläge für das Gerät zu nah beieinander kann es schon mal passieren, dass das falsche Loch auf dem Display erscheint.

Wir haben den Phantom 2 von Bushnell über mehrere Runden getestet und kommen zu einem positiven Gesamturteil. Das Gerät ist nach einigen Anläufen gut zu bedienen und sollte den Großteil der Golferinnen und Golfer zufriedenstellen. Dank gut lesbarer Informationen sowie einigen netten Extras kann man über die wenigen Kritikpunkte hinwegsehen. Die Leistungen des Phantom 2 sind für die preisliche Lage des Geräts in Ordnung und das GPS ist absolut empfehlenswert.

Screenshot von Bushnell Phantom 2 App
Foto: Checkpoint Golf


PS: Außerdem kann man den Phantom 2 mit der Bushnell-App koppeln, sodass man die Grafiken der Löcher sowie Informationen über die Distanz auch in Farbe auf sein Handy geliefert bekommt. Mit der App können bestimmte Punkte für genauere Angaben gezielter angesteuert werden. Zudem werden Statistiken auf dem Smartphone gründlicher ausgewertet. Von unserer Seite absolut empfehlenswert.

Fazit:

Der Phantom 2 von Bushnell ist leicht zu bedienen und für den Großteil der Golferinnen und Golfer absolut alltagstauglich.

Pro:

• Lesbarkeit
• Handhabung
• Messgenauigkeit
• Schlagweitenmessung
• Scorekarte
• Fahnenposition verschiebbar
• Basis-Statistiken
• optionale Kombinationsmöglichkeit mit Bushnell-App

Contra:

• Abkürzungen der Hindernisse
• z.T. fehlen markante Hindernisse
• automatische Lochumschaltung bei eng zusammenliegenden Abschlägen

Hersteller Infos:

Gegenüber dem Vorgänger verbessertes Modell mit größerem Display und mehr Funktionen. Lässt sich mit Bushnell-App koppeln.

Weitere Testberichte rund um das Thema Equipment sind auf der Website von Checkpoint Golf zu finden.

Titelbild: Checkpoint Golf

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