Nach heißen Temperaturen im Sommer müssen Golfer im Herbst umdenken und ihr Schlägerset gegebenenfalls den regnerischen und kalten Wetterbedingungen anpassen. Es ist einiges zu beachten, damit der Ball nicht vollkommen daneben geht.

Es wird kalt und nass auf Deutschlands Golfplätzen, denn wir stecken mittlerweile mitten im Herbst. Auf das Golfspiel hat das ebenfalls Auswirkungen und so müssen Golfer bei der Wahl des Equipments auf einige Unterschiede im Vergleich zum Sommer-Set achten.

Um eine kluge Entscheidung zu treffen, ist es zunächst wichtig zu wissen, dass der Ball bei Kälte kürzer fliegt als bei Hitze. Die dichtere Luft sorgt für eine erhöhte Widerstandskraft, die auf den Ball einwirkt und dadurch zu einer kürzeren Flugbahn führt. Außerdem ist der Rasen meist feucht oder sogar nass und fängt den Ball damit schneller auf. In der Regel bedeutet dies, dass der Ball nach dem Aufkommen schneller liegen bleibt und kaum weiterrollt.

Golfschläger wird in die Luft gereckt mit herbstlichen Bäumen und blauem Himmel im Hintergrund
Foto: Mikael Damkier – stock.adobe.com

Ihre Gewohnheiten aus wärmeren Tagen müssen Spieler bei der Schlägerwahl nun also umstellen. Haben sie auf dem Fairway sonst zu einem Pitching Wedge gegriffen, um den Ball in Richtung des Grüns zu spielen, sollten sie nun vielleicht ein 9er Eisen in Betracht ziehen.

Einige Trainer empfehlen, im Herbst ein oder zwei Schläger mehr zu spielen und dafür beim Schwung etwas weniger zu geben, also rund 80 Prozent. Wer zum Beispiel ein Eisen 7 im Sommer gespielt hat, kann nun zu einem einem 5er Eisen oder sogar einem Hybrid greifen.

Gewichte am Putter für mehr Präzision

Diese haben eine größere Sohle und verzeihen insbesondere beim nassen und weichen Boden fehlerhafte Schläge. Dadurch, dass der Ball schnell liegen bleibt, müssen die Golfer weniger Angst vor zu langen Schlägen haben.

Beim kurzen Spiel können Spieler in den kälteren Monaten Wedges mit viel Bounce ins Bag packen, denn diese sorgen dafür, dass der Ball gut aus dem Boden kommt und fast schon wegspringt. Sollte ein Ball doch mal im Bunker gelandet sein, kann dies durchaus von Vorteil sein.

Um den Ball dann ins Loch zu bekommen, sollte man beim Putter auf das Gewicht achten. Hier lautet die Devise: Je schwerer, desto besser. Einige Spieler tauschen die Gewichtseinsätze am Putter aus, um mehr Präzision beim Schlag auf dem ungleichmäßigen Grün zu erlangen.

Titelbild: Mikael Damkier – stock.adobe.com

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