Alfred Dunhill Championship: Burmester will den Hattrick

Golfer Dean Burmester schwingt das Eisen

Vor der Weihnachtspause macht die DP World Tour noch einmal Station in Südamerika. Bei der Alfred Dunhill Championship will Dean Burmester den dritten Sieg in Folge. Auch einige deutsche Spieler sind im Teilnehmerfeld.

Die Alfred Dunhill Championship ist eine offizielle, mitsanktionierte Order of Merit-Veranstaltung der DP World Tour und der Sunshine Tour. Insgesamt starten 156 Profis am kommenden Wochenende. Austragungsort ist erneut der Leopard Creek Country Club. Hier schweifen die Blicke der Spieler immer wieder auf die beeindruckende Tierwelt rund um die Anlage.

Die Gefahren beim Golfen bekommen am Leopard Creek stets eine neue Dimension. Ein großer Teil der Wasserhindernisse ist Heimat gefährlicher Lebewesen: Krokodile.
Der Wasserhindernisse gibt es einige und Sichtungen von Krokodilen, Flusspferden, Antilopen, Büffeln und Elefanten während einer Golfrunde oder am Rande des angrenzenden Krüger-Park sind an der Tagesordnung. Ob die Spieler die Zeit finden werden, diese Ausblicke auch zu genießen, wird sich zeigen.

Der Platz hat eine Länge von 6.480 Metern. Er ist gespickt mit großen weißen Bunkern und Wasserhindernissen.

Frühe Starzeiten für Nick Bachem und Alexander Knappe

Neben Nick Bachem gehen noch vier weitere deutsche Spieler auf die Jagd nach dem Titel in Südafrika. Die Starzeiten für die ersten beiden Tage stehen. Bachem wird am Donnerstag bereits um 5.30 Uhr deutscher Zeit abschlagen.

Alexander Knappe schlägt um 6.20 Uhr mit seinem Schweizer und einem schwedischen Kollegen ab. Für Freddy Schott beginnt die Runde um 10.40 Uhr. Als letzte deutsche Spieler gehen Matti Schmid um 11.20 Uhr sowie Maximilian Rottluff um 11.50 Uhr auf den Platz.

In der zweiten Runde wechseln die Startzeiten und die frühen Starter vom ersten Tag können etwas ausschlafen.

Dean Burmester zeigte sich zuletzt bei der Joburg Open und der Investec South African Open in beeindruckender Form. Beide Turniere konnte er für sich entscheiden. Wird er erneut zuschlagen und den Hattrick schaffen? Zuzutrauen ist es ihm.

Guter Nährboden für spätere Stars

Es winkt ein Gesamtpreisgeld von 1,5 Millionen Euro. Viel Geld für Otto-Normalverdiener aber in der Welt des Profi-Golfs ein nicht allzu üppiger Topf. Nicht zuletzt dies ist wohl ein Grund, warum die richtig großen Namen nicht am Start sind und sich eine Ruhepause gönnen.

Drei bekannte Namen verzeichneten ihre ersten Profi-Siege bei der Alfred Dunhill Championship – der spätere Masters-Champion Adam Scott 2001, Justin Rose im Jahr 2002 und der vierfache Alfred Dunhill Championship-Sieger Charl Schwartzel im Jahr 2004. Charl Schwartzel ist dieses Jahr ebenfalls am Start. Wer weiß, vielleicht schafft er es 19 Jahre später erneut, den Sieg zu holen.

Einer der Hauptnutznießer der stolzen Geschichte von Alfred Dunhill im Golf ist das South African Golf Development Board (SAGDB). Sowohl die Alfred Dunhill Links Championship als auch die Alfred Dunhill Championship spenden Turniererlöse an die SAGDB.

Titelbild: DP World Tour

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