Wer schon einmal auf einem Golfplatz war, kennt das Wort: „Fore!“ rufen die Spieler, um Andere zu warnen. Der Ursprung des Rufsignals ist bereits im 17. Jahrhundert zu finden.

„Beware before!“ riefen britische Kanoniere, damit die eigenen Soldaten sich ducken konnten und nicht von tief fliegenden Geschossen getroffen wurden. Dass ein Golfball sich mit entsprechender Geschwindigkeit ebenfalls zu einem solchen Geschoss entwickeln kann, weiß jeder, der schon einmal getroffen wurde.

Um solchen Gefahren aus dem Weg zu gehen, sollte man die Regelungen auf Golfplätzen inklusive wichtiger Warnsignale kennen. So wird das Wort „Fore“ benutzt, um andere Spieler, die sich in der Flugbahn befinden könnten, vor einem Ball zu warnen. Wer den Ruf hört, sollte sich zügig ducken und die Arme schützend über den Kopf halten.

"Danger Flying Golf Balls" auf einem Schild

Die Warnung ist in jedem Fall ernst zu nehmen, denn Golfbälle können zu schweren Verletzungen und sogar zum Tod führen. Erst am vergangenen Wochenende verletzte der Profigolfer Francesco Laporta während der BMW PGA Championship seinen Trainer mit seinem Ball am Kopf. Der ging daraufhin zu Boden und wurde von Sanitätern versorgt.

Herkunft doch bei Fore-Caddys?

Misslungene Schläge kommen also nicht nur bei Anfängern vor, sondern eben auch bei professionellen Spielern. Auch Windböen können dafür sorgen, dass die Flugbahn mal in eine ganz andere Richtung geht und der Ball plötzlich zur Gefahr für Andere wird.

Während die Theorie, dass die Warnung von britischen Soldaten übernommen wurde, angesichts des Duckens doch Sinn ergibt, führen einige das Wort auf eine andere Herkunft zurück. Der Warnruf soll eigentlich „Fore-Caddy!“ geheißen haben.

Die Caddys sind vorangelaufen, um den Golfern die Lage des Balles anzuzeigen. Damit sie dabei nicht von einem Ball getroffen wurden, wurden sie mit „Fore-Caddy!“ gewarnt. Letztlich ist es lediglich wichtig zu wissen, was das Wort bedeutet und wie es sich auf einem Platz zu verhalten gilt, wenn es einem zu Ohren kommt.

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