Max Homa holte sich die Trophäe beim Genesis Invitational in der kalifornischen Heimat. Er wuchs nur 25 Meilen vom Riviera Country Club auf und erfüllte sich somit am vergangenen Wochenende einen Kindheitstraum, während Tony Finau erneut die Zweitplatzierung ausreichen muss.

So lief es bereits bei seinen letzten drei Turnieren auf der PGA Tour. Man würde dem 31-Jährigen eigentlich mal wieder einen Turniersieg gönnen. Bis zur letzten Minute der finalen Runde in Los Angeles wurde man das Gefühl nicht los, dass es nun zum Sieg reichen würde. Doch Homa gelang es, seinen Ball im Playoff aus einer unglücklichen Lage zu befreien, sodass dieser am Ende den Triumph feiern konnte.

Den Sieg hätte Homa bereits am 18. Loch einfahren können, doch er verpasste die Chance, indem er einen Putt aus rund einem Meter am Loch vorbeischob. Am zweiten Extra-Loch stand die Entscheidung dann fest und der Kalifornier konnte das Genesis Invitational mit 12 unter Par gewinnen. Hinter Finau platzierte sich Sam Burns mit elf unter Par auf dem dritten Rang. Der Weltranglistenerste Dustin Johnson teilt sich mit drei weiteren Spielern den achten Rang. Sowohl bei Xander Schauffele als auch bei Jordan Spieth reichte es in dieser Woche nur für den geteilten 15. Platz und so stecken sie vorerst weiter in der Siegesflaute fest.

Gastgeber und Idol überreicht die Trophäe

Es ist Homas zweiter Tour-Titel und gleichzeitig ein ganz besonderer. Bereits als Kind verfolgte er das Turnier auf den Schultern seines Vaters. Die Trophäe dann auch noch von seinem Idol Tiger Woods zu erhalten, der in diesem Jahr als Gastgeber fungierte, überwältigte Homa nahezu.

„Wir vergötterten ihn. Wir vergötterten den Riviera Country Club. Wir vergötterten dieses Turnier. Das geschafft zu haben, schockiert mich fast. Aber es fühlt sich an, als könnte es nicht getoppt werden“, so der 30-Jährige nach dem Turnier an der Seite seines Caddies. Der Sieg verschaffte Homa einen Platz in den Top 10 des FedEx Cup, einen Platz bei der ersten World Club Championship im Concession Golf Club in Florida, eine dreijährige Tour-Spielberechtigung und den 38. Rang in der Golf-Weltrangliste – das lässt sich sehen.

Während Homa also in Topform ist, geht es bei seinem Idol etwas zögerlich voran. Woods sprach bei der Live-Übertragung des Genesis Invitational am Sonntag offen über seine gesundheitlichen Probleme nach seiner fünften Rückenoperation. Zu seinem Schläger habe er noch nicht gegriffen, was mit Blick auf das bevorstehende Masters sicherlich etwas Druck auf ihn ausübt.

In welcher Form die Fans den 15-fachen Major-Sieger dort erwarten dürfen, wird sich zeigen. In sechs Wochen treffen sich die PGA-Profis zum traditionellen Major im Augusta National Golf Club. Sechs Wochen, die dem 45-Jährigen sowohl für die Regeneration als auch für die Vorbereitung bleiben.

Foto: AFP

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