Nicht jeder, der die Konkurrenz auf dem Platz hinter sich lässt, muss in die Profiliga einsteigen. Die Leidenschaft dennoch zum Beruf machen – Warum nicht? Als Golflehrer können die Sportler ihr Wissen weitergeben und selbst buchstäblich am Ball bleiben. Welche Voraussetzungen müssen die Golfer erfüllen?

Die Berufsbezeichnung des Golflehrers ist nicht geschützt. Das bedeutet, dass sich theoretisch zunächst jeder mit Erfahrung in der Sportart als Golflehrer betiteln kann. Um im Berufsleben Fuß fassen und sich weiterbilden zu können, ist jedoch eine entsprechende Ausbildung notwendig. Lediglich die Leidenschaft am Golfsport und einige gespielte Runden machen noch längst nicht jeden zum Golflehrer.

Ausbildung bei der PGA of Germany

Die Ausbildung der PGA of Germany zum „Fully Qualified PGA Golfprofessional“ dauert drei Jahre und verläuft nach den Richtlinien des Deutschen Olympischen Sportbundes. Arbeitserfahrung von mindestens sechs Monaten in einem Golfclub und der Besuch von neun bis zwölf Seminaren der PGA – das sind die Anforderungen, um sich für die Prüfung am Ende der Ausbildung anmelden zu können. Wer diese erfolgreich besteht, hat gute Chancen auf eine Anstellung in einem renommierten Golfclub.

Das Handicap der Auszubildenden sollte am Ende der dreijährigen Ausbildung bei mindestens 6,4 liegen. Es reicht jedoch nicht, den Ball über den Platz spielen zu können. Der Lehrplan der Golflehrer-Ausbildung der PGA umfasst unter anderem Kenntnisse der Golfgeschichte, Sportwissenschaft und Pädagogik. Und damit nicht genug. Die Auszubildenden müssen auch über die Pflege des Rasens der Greens informiert sein.

Auch Quereinsteiger können die Ausbildung machen

Nicht jeder startete seine Golfkarriere im Kindesalter. Manche spielen vielleicht erst seit kurzer Zeit. Für die Ausbildung ist das nicht relevant. Die wohl wichtigste Voraussetzung, die die Auszubildenden mitbringen sollten, ist der Spaß am Golfsport. Der Sport sollte nicht fremd sein und regelmäßiges Training ist für den Einstieg sowie den Verlauf der Ausbildung unerlässlich.

Nach der bestandenen Prüfung können die „Fully Qualified PGA Golf Professionals“ dann entweder in ihrer Ausbildungsstätte arbeiten oder sich anderswo einen renommierten Golfclub suchen. Einige Golflehrer machen sich nach einer gewissen Zeit, mit ausreichend Berufserfahrung und einem sicheren Kundenstamm selbstständig.

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