Seit 2017 spielt er bei den ganz Großen mit und konnte in seinem ersten Jahr als PGA-Profi auch gleich den Titel „Rookie of the Year“ einfahren. Xander Schauffele schaffte in kürzester Zeit das, was nicht jedem Spieler sofort gelingt.

Denn bei seinem ersten Jahr auf der Tour durfte Schauffele gleich zwei Triumphe feiern. Im Juli 2017 gewann er das Greenbrier Classic und nur zwei Monate später konnte er bei der Tour Championship überzeugen. Damit war klar: Da kommt etwas Großes auf die Golfwelt zu.

Im darauffolgenden Jahr konnte der Golfer sich den Titel des WGC-HSBC-Champions holen. Beim Sentry Tournament of Champions 2019 zeigte er dann allen Champions aus dem vorangegangenen Jahr, was in ihm steckte. Bis heute hat sich daran kaum etwas geändert. Mit konstanten Leistungen und zwei Top-Ten-Platzierungen bei den Majors 2020 liegt er in der Golf-Weltrangliste derzeit auf dem vierten Platz hinter Dustin Johnson, Jon Rahm und Justin Thomas.

Mitglied der PGA of Germany

Dass der Golfer einen Bezug zu Deutschland hat, ist wohl den wenigsten bekannt. Dabei ist dieser sogar recht groß, wenn man bedenkt, dass sein Vater ein gestandener deutscher Zehnkämpfer war. Bei einem Autounfall verlor dieser jedoch sein linkes Augenlicht. Karriere-Aus. Daraufhin wanderte Stefan Schauffele aus der schwäbischen Heimat Stuttgart in die USA aus und widmete sich als Lehrer und Produzent von Golf-Accessoires dem Golfsport. Bis heute ist Schauffeles Vater der einzige Schwungcoach seines Sohnes. Und er macht seine Aufgabe offensichtlich gut.

In der Rangliste der PGA of Germany, die in der Vergangenheit stets von Golf-Größen wie Bernhard Langer und Martin Kaymer dominiert wurde, übernahm 2017 plötzlich Schauffele die Führung. Die Mitglieder der PGA of Germany erweisen sich eher als Teaching Pros, weshalb Schauffele zu den fünf Prozent gehört, die als Playing Pros Erfolge feiern.

Foto: Getty

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