Mit drei Schlägen Vorsprung führt Nelly Korda nach der dritten Runde das Damenturnier bei den Olympischen Spielen an. Das schreit doch fast schon nach dem nächsten Korda-Erfolg. Ein herannahender Tropensturm lässt die Spielerinnen in Tokio derzeit allerdings zittern.

Wie mit der finalen Runde des Damenturniers bei den Olympischen Spielen in Tokio verfahren wird, ist aktuell noch unklar. Denn ein Tropensturm, der die Ostküste Japans treffen soll, könnte das vorzeitige Ende der Veranstaltung bedeuten. Bereits nach der ersten Runde machte der Kasumigaseki Country Club die Spielerinnen auf die Gefahr aufmerksam.

Was würde das für die Medaillenvergabe heißen? Derzeit liegt Nelly Korda mit drei Schlägen Vorsprung vor der Konkurrenz auf dem ersten Platz. Hinter ihr reiht sich Adihiti Ashok mit zwölf unter Par ein und den dritten Platz teilen sich mit Lydia Ko, Hannah Green, Emily Kristine Pedersen und Mone Inami gleich vier Spielerinnen.

Aditi Ashok sorgt erneut für Olympia-Überraschung

Dass Korda nach dem zweiten Spieltag in Führung geht und bislang dort verweilt, dürfte kaum jemanden wundern. Die Major-Siegerin trat die Reise nach Tokio als Top-Favoritin an und wird dieser Rolle absolut gerecht. Ihrer fulminanten 62er Runde hatte kaum eine Gegnerin etwas entgegenzusetzen. Und so thronte sie mit vier Schlägen Vorsprung an der Spitze des Leaderboard.

Doch auch Aditi Ashok meldet Ambitionen auf die Goldmedaille an und würde damit erneut für eine Olympia-Überraschung sorgen. 2016 ging die damals 19-Jährige als jüngste Spielerin auf die Runde und lag nach zwei 68er Runden auf dem achten Rang. Am Ende reichte es dann nach zwei schwächeren Runden nur für den 41. Platz. In diesem Jahr macht sie ihrem Heimatland Indien aber deutliche Hoffnungen auf einen Medaillengewinn.

Caroline Masson rückt vor

Korda würde mit dem Sieg einen weiteren Meilenstein auf ihrer diesjährigen Erfolgsstrecke setzen. Drei Titel – inklusive eine Major-Trophäe – holte sich die US-Amerikanerin in diesem Jahr auf der LPGA Tour bereits ab. Familie Korda wartet also eigentlich nur darauf, das nächste Erfolgskapitel aufzuschlagen. Schwester Jessica Korda liegt nach Rundenergebnissen von 71-67-73 auf dem geteilten 29. Rang und hat mit dem Medaillengewinn aktuell wenig zu tun.

Aus deutscher Sicht gab es von Caroline Masson nach dem dritten Spieltag erfreuliche Nachrichten. Eine 68er Runde ließ sie auf den geteilten 20. Platz vorrücken. Anders sieht das bei ihrer Kollegin Sophia Popov aus, die sich mit Ergebnissen von 71-72-70 eher im hinteren Drittel der Rangliste an geteilter 40. Position aufhält.

Auch die Schweizerin Kim Metraux (T48) kann offenbar nicht mit der Konkurrenz mithalten und liegt gerade noch so in den Top 50. Dafür läuft es bei Albane Valenzuela (T16) ausgesprochen gut. Nach einem soliden Auftakt gelang der Schweizerin am zweiten Tag eine 69er Runde und den dritten Tag beendete sie mit 67 Schlägen. Die Österreicherin Christine Wolf befindet sich nach einer 81er Runde auf dem geteilten 56. Platz und damit auf den hinteren Plätzen des Teilnehmerfeldes.

Foto: LPGA Tour

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