PGA Championship: Collin Morikawa holt sich Wanamaker Trophy

PGA Championship: Collin Morikawa holt sich Wanamaker Trophy

Der US-Amerikaner Collin Morikawa holte sich am vergangenen Wochenende seinen ersten Major Sieg. Mit einem souveränen Eagle-Putt am 16. Loch machte er den entschiedenen Schlag und setzte sich gegen seine Mitstreiter durch.

Mit dem Sieg geht dem 23.-Jährigen ein Lebenstraum in Erfüllung. Bereits zwei Titel konnte er sich während der PGA-Tour erspielen und hält nun die „Wanamaker Trophy“ in den Händen. Den Sieg der Championship erlangt er mit einem Gesamtergebnis von 267 (-13). Mit 67 Schlägen spielte er und die niedrigste Finalrunde seit 25 Jahren bei einer PGA-Championship.

Johnson verpasst Major-Sieg wieder knapp

Schon am Moving Day zeigte sich Morikawa mit 65 Schlägen in Top-Form. Am Finaltag holte er am 14 Loch, nach einem leichten Rückstand gegenüber Dustin Johnson, mit einem Chip-in zum Birdie wieder auf. Elf Schläge unter Par bedeuteten erstmals die alleinige Führung. Dustin Johnson lag dicht hinter Morikawa. Doch auch nach einem Birdie am 18. Loch konnte Johnson den Sieger nicht aus der Ruhe bringen, welcher sich letztendlich mit einem stabilen Par den Sieg holte. Dustin Johnson und Paul Casey teilen sich mit 269 Schlägen (-11) den 2 Platz. Johnson ging zum vierten Mal als Führender in den Finaltag eines Major-Spiels ohne den Titel zu gewinnen.

Paul Casey belegt den geteilten zweiten Platz (Foto: Getty)

Ursprünglich sollte das Major-Turnier im Mai im TPC Harding Park in San Francisco stattfinden. Bereits vor Turnierstart wurde aufgrund des Coronavirus der Notstand ausgerufen. Zum Schutz der Spieler und aller Beteiligten wurde das Turnier in den August verlegt. Nachdem sich die Situation etwas gebessert hat und entsprechende Schutzvorkehrungen getroffen wurden, konnte die Championship letztendlich stattfinden, wenn auch, wie bislang alle Profigolf-Events, ohne Zuschauer.

Eine Reihe Bogeys für Martin Kaymer

Weniger erfolgreich lief die finale Runde der Championship für Martin Kaymer, den einzigen deutschen Spieler auf dem Feld. Als er an Tag eins noch Birdies und sogar einen Eagle schaffte, war an Tag zwei ein Leistungsabfall zu erkennen. Nach einem guten Start unterlief Kaymer ein Bogey nach dem anderen. Schließlich scheiterte er mit 82 Schlägen am Cut.

Foto: Getty

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