In einigen Bundesländern ist das Golfen derzeit noch erlaubt, andere haben bereits vor Wochen ihre Golfanlagen geschlossen. Um den Golfschwung nicht zu verlernen und trotz des Lockdowns den Vorbereitungen für den Golf-Sommer nachzugehen, zeigt 123golfsport Ihnen einige Übungen für die eigenen vier Wände.

Eine derart lange Pause tut keinem Golfschwung so richtig gut. Wer weiterhin trainiert und sich mit seinen Fehlern auch im „Stay home“-Zeitalter auseinandersetzt, wird es im regulären Spielbetrieb mit einer gewaltigen Portion Selbstvertrauen wieder mit der Konkurrenz aufnehmen können.

Perfektion des Schwungs mithilfe eines Stuhls

Ein Stuhl mit hoher Lehne und ein Golfschläger sind die einzigen beiden Gegenstände, die für die erste Übung benötigt werden. Der Golfer positioniert sich im Stand hinter dem Stuhl, sodass er diesen mit dem Hinterteil von sich wegdrücken kann. Die hinteren Stuhlbeine schweben dann in der Luft und der Spieler befindet sich im Setup.

Daraufhin bewegt sich der Trainierende in den Aufschwung, wobei die hinteren Stuhlbeine weiterhin nicht den Boden berühren. Auch im Treffmoment und dem Durchschwung bleiben die Stuhlbeine in der Höhe. So lässt sich die Beweglichkeit und richtige Drehung der Hüfte trainieren, denn dies ist eine der häufigsten Fehlerquellen im Golfschwung. Einige Golfer drücken die Hüfte bereits im Aufschwung oder später im Rückschwung so weit nach vorne, dass der Treffmoment daraufhin nicht wie gewünscht erfolgt.

Die Stuhlbeine bewegen sich beim Nachvorneschieben der Hüfte in Richtung Boden. Die Übung ohne große Hilfsmittel kann leicht in das Home-Training eingebaut werden. Sie zeigt mögliche Fehlerquellen schnell auf und hilft dabei, sie ohne Trainer zu beheben.  

Die richtige Position mit einem Gymnastikball trainieren

Auch die zweite Übung ist eine unterstützende Hilfeleistung für den Golfschwung. Wer sich immer wieder über verpatzte Schläge ärgert, der sollte zunächst an dem richtigen Setup arbeiten. Dazu reichen ein Gymnastikball und ein Golfschläger. Der Ball wird bei dieser Übung mit dem Hinterteil an die Wand gedrückt und die Beine sind in einem festen Stand auf dem Boden platziert.

Wichtig dabei ist, dass die Beine senkrecht nach unten stehen und nicht nach vorne ausgestreckt sind. Denn die Golfer sollen sich nicht in den Gymnastikball lehnen und ihn mit aller Kraft an die Wand drücken. Im Gegenteil: Nur das Hinterteil hält den Ball an der Wand, weshalb die Beine einen festen Stand auf dem Boden haben sollten.

Mit dem richtigen Bewegungsablauf bleibt der Ball sowohl im Aufschwung als auch im Treffmoment und der Endposition an der Wand haften. Auch hier ist die Hüfte eine häufige Fehlerquelle. Wer die Hüfte im Auf- oder Durchschwung zu sehr nach vorne schiebt, kann den Ball nicht an der Wand halten. 

Foto: l_martinez – stock.adobe.com

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