Ein Jahr voller Höhen und Tiefen – so lässt sich 2020 wohl ganz gut beschreiben. Das Corona-Virus hielt die Welt in Atem und wird es auch im kommenden Jahr tun. Auch abseits der Pandemie hat der Tod einiger Menschen große Lücken hinterlassen und wird noch lange nachklingen. Welche Momente haben die Golfwelt besonders bewegt?

Im zweiten Teil unseres emotionalen Rückblicks erinnern wir uns an zwei Menschen, die uns aus unterschiedlichen Gründen berührt haben. Sean Connery und George Floyd – sie könnten kaum unterschiedlicher sein, doch ihr Ableben versetzte die Welt in Trauer.

Sean Connery

Unter James-Bond-Fans scheiden sich bis heute die Geister: War Sean Connery der einzig wahre 007 oder machten es seine Nachfolger nicht etwa noch besser? Die Schauspiellegende verstarb zwei Monate nach seinem 90. Geburtstag im August dieses Jahres. Sieben Mal schlüpfte er in die Rolle des Geheimagenten und konnte sich gegen die Schurken dieser Welt durchsetzen.

So auch in dem Bond-Film „Goldfinger“. Die Dreharbeiten brachten den Schauspieler erstmals mit dem Golfsport in Berührung. Wie so viele andere war Connery sofort angetan von der Sportart und arbeitete seitdem daran, sein Handicap zu verbessern. Den Golfsport verglich er mit dem Leben: „Ich sehe Golf als Metapher für das Leben. Du bist auf dich allein gestellt, wetteiferst mit dir selbst und gegen deine Schwächen, versuchst immer, dich zu verbessern.“

George Floyd

„I can’t breathe“ – ein Satz, der seit diesem Jahr die Proteste gegen Rassismus prägt. Im Mai fiel der 46-Jährige George Floyd der Polizeigewalt zum Opfer. Videoaufnahmen zeigten, wie ein Polizist den festgenommenen Floyd ohne triftigen Grund acht Minuten und 46 Sekunden auf den Boden drückte, bis dieser der Kraft nicht länger standhalten konnte und verstarb.  Der Kampf gegen Rassismus und die „Black Lives Matter“-Demonstrationen gingen um die Welt.

Auch der Golfsport nahm Anteil an den Protesten und drückte seine Stimme gegen Rassismus und Ungerechtigkeit bei verschiedenen Turnieren aus. Sowohl die PGA Tour als auch die Korn Ferry Tour vergaben bei jeweils einem Turnier die Startzeit 8:46 nicht und baten stattdessen um eine Schweigeminute.

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