Mit der Wyndham Championship am vergangenen Wochenende ist Saison 2020/21 der PGA Tour zum Ende gekommen. Neben einem Sechs-Mann-Playoff, aus dem Kevin Kisner als Sieger hervorging, bot vor allem Chesson Hadley Kollegen und Fans eine einzigartige Performance.

Sechs Spieler gingen nach den regulären 72 Löchern bei der Wyndham Championship im Sedgefield Country Club mit 15 unter Par ins Clubhaus und riefen ein spannendes Playoff hervor. Am Ende hatte Kevin Kisner die stärksten Nerven und sicherte sich die Trophäe des letzten Turniers der Saison 2020/21. Und das obwohl der US-Amerikaner noch nie zuvor in die Extremsituation musste und dies sein erstes Playoff war.

Zweiter Star des Turniers: Chesson Hadley

Als einziger spielte Kisner ein Birdie und schlug sich damit zum Gewinner. „Jedes Mal, wenn man es schafft, ist der Grundstein für das nächste Jahr gesetzt. Man kann es nicht gewinnen, wenn man nicht dabei ist, also lasst uns weiter Gas geben“, blickt Kisner auf das bevorstehende Tour-Finale.

Grund zur Freude hatte auch Chesson Hadley, der mit einer einzigartigen Performance im Segdefield Country Club aufteete. Vor dem Turnier lag der 34-Jährige auf dem 132. Platz im FedExCup-Ranking und hatte wie zahlreiche andere Profis eine Top-Platzierung bei der Wyndham Challenge im Auge, um den Sprung in die Top 125 zu schaffen und damit das Tour-Finale spielen zu können.

Den Platz hat er nach dem Wochenende jedenfalls sicher und mehr als verdient. Auf der 16. Bahn setzte Hadley zum Abschlag an, der Ball flog, kam auf dem Grün auf und rollte langsam aber sicher ins Loch. Der Golfer sprang vor lauter Glück gleich mehrmals in die Höhe und konnte kaum an sich halten. Zurecht, denn nach den ersten drei Spieltagen startete er als geteilter 51. in die Finalrunde. Das Hole-in-One sicherte ihm eine 62er Abschlussrunde und in der Endwertung den geteilten 15. Rang.

Justin Rose kratzt an FedExCup-Finale – und scheitert

Damit gelang ihm der Sprung auf den 125. Platz im FedExCup-Ranking und so die Teilnahme an den kommenden drei Turnieren des Tour-Finales. Außerdem sicherte Hadley sich die volle Tourkarte für die kommenden Saison. „Ich bin nicht einfach nur zum Spaß hier. Es ist mein Job und ich liebe es“, so der US-Amerikaner über seinen fulminanten Abschluss.

Anders als bei Hadley verlief das Turnier allerdings für Justin Rose. Trotz eines geteilten zehnten Rangs reichte es nicht für einen der begehrten FexExCup-Plätze. Das Tour-Finale muss in dieser Saison also ohne den 41-Jährigen stattfinden. Trost spenden dürfte einerseits, dass ihm die PGA-Tourkarte noch bis 2024 sicher ist und andererseits die Auszeichnung mit dem Payne Stewart Award 2021 in der vergangenen Woche für seinen Sportsgeist, sein Engagement für wohltätige Zwecke und seinen Charakter.

Titelbild: Getty Images

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