Mit 23 unter Par hat Adrian Otaegui auf der Scottish Championship presented by AXA in Fairmont St Andrews am vergangenen Wochenende gesiegt. Dies verdankte er seiner Finalrunde, in welcher er eine Aufholjagd startete. Für den Spanier ist es der erste Triumph auf der European Tour.

Bis zum Ende des finalen Sonntags ist bei einem Golfturnier noch nichts entschieden. Das musste der Engländer Matt Wallace bei der Scottish Championship nun am eigenen Leib erfahren. Der Golfer ging mit einem Vorsprung von vier Schlägen vor Otaegui in die Finalrunde, liegt in der Endwertung jedoch vier Schläge hinter dem Spanier.

Acht Birdies in der Finalrunde

Mit einem Rückstand von vier Schlägen hinter dem Führenden Wallace musste Otaegui sich für den Sieg ordentlich ins Zeug legen – und das tat er. Ohne Schlagverlust und mit fünf Birdies verließ er die Front Nine. An den letzten neun Löchern notierte er dann sein erstes und letztes Bogey und konterte mit drei Birdies. Er beendete die Runde mit 63 Schlägen und holte sich mit einem Endergebnis von 23 unter Par seine erste Trophäe auf der European-Tour.

Matt Wallace musste sich am Ende durch Adrian Otaegui geschlagen geben.

Für Wallace verlief die Runde mit Blick auf seine Leistung der vorangegangenen Tage deutlich schlechter. Er ging am Ende des finalen Sonntags mit einer 71er Runde ins Clubhaus und verpasste damit die Erstplatzierung. Mit 19 unter Par lag er nach der Aufholjagd seines Konkurrenten Otaegui vier Schläge hinter dem Sieger.

Aaron Rai überzeugt erneut in Schottland

Nach seinem Triumph bei der Scottish Open geht Rai nun auch mit einer guten Platzierung aus der Scottish Championship. Mit 17 unter Par liegt er zwei Schläge hinter Wallace. Der schottische Boden lässt den 25-Jährigen wohl zu Hochtouren auflaufen.

Die beiden deutschen Teilnehmer beendeten das Turnier auf den hinteren Plätzen. Hurly Long landete auf dem geteilten 51. und Marcel Schneider auf dem geteilten 65. Rang.

Fotos: European Tour

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