Derzeit steht Bernhard Langers Name zum 38. Mal auf der Teilnehmerliste des Masters Tournament. Die deutsche Golf-Legende lässt, wie bereits in vergangenen Zeiten, auch in diesem Jahr nach der ersten Runde einige Größen hinter sich.

Es erscheint schon fast wie ein Märchen: Bernhard Langer und das Masters Tournament. 1985 zum ersten und 1993 zum zweiten Mal konnte der Deutsche die Konkurrenz in Augusta ausstechen und sich zum Sieg spielen. Und damit nicht genug: 20 Mal schaffte es der mittlerweile auf der Senior Tour spielende Golfer in die Top Ten des prestigeträchtigsten aller Majors.

Stärker als DeChambeau

Erst im vergangenen November zeigte Langer den jüngeren Spielern, wie viel auch heute noch in ihm steckt. Gelassen und gekonnt setzte er sich in der Endwertung des nachgeholten Masters vor den Favoriten Bryson DeChambeau, der sich nach der Austragung ehrfürchtig zeigte: „Auch wenn ich den Ball an Bernhard vorbeidresche, spielt er immer noch besser als ich.“

In der Finalrunde der November-Ausgabe überholte Langer den „Golf-Hulk“ mit einer 71er Runde und ging als geteilter 29. und damit fünf Plätze vor DeChambeau nach Hause. Wie er mit den rund 40 Jahre jüngeren Spielern mithielt? Langers Antwort war klar: Präzision. Während DeChambeau den Ball etwa 60 Meter weiter schlug als der Deutsche, setzte dieser auf präzise Schläge. Bereits nach den ersten zwei Runden konnte Langer im vergangenen Jahr im Augusta National Golf Club Geschichte schreiben, denn er schaffte als ältester Spieler aller Zeiten den Cut beim Masters.

Gut gelaunt nach erster Runde

Ob ihm dieser Erfolg auch bei der diesjährigen Austragung gelingt, wird sich zeigen. Nach der ersten Runde zeigte sich Langer trotz zweier Bogeys am vergangenen Donnerstag gut gelaunt. Obwohl die 74er Runde nicht als herausstechend gewertet werden kann, sieht das mit Blick auf das Leaderboard dennoch recht positiv aus.

Dort konnte sich der 63-Jährige gemeinsam mit dem Weltranglistenersten Dustin Johnson vorerst auf dem geteilten 30. Rang positionieren und lässt dabei erneut DeChambeau hinter sich, der sich aktuell auf dem geteilten 60. Platz befindet.

Seine Erfahrung und Präzision scheinen ihm also auch bei dieser Austragung in die Karten zu spielen. Auch unter den anderen Teilnehmern ist das bekannt. Rory McIlroy, mit dem Langer im Vorjahr gemeinsam auf die Bahn ging, sprach ihm vor Beginn des Masters bereits ein Lob aus: „Es ist so beeindruckend, wie er methodisch vorgeht und sein Spiel unter Kontrolle bringt, wenn er es braucht. Es ist wirklich toll, ihm zuzusehen.“

Foto: AFP

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